Informativer Tag in Evingsen

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Die Helfer der Kolpingfamilie Evingsen hatten viel zu tun. ▪

ALTENA ▪ Insgesamt um 90 Gäste kümmerten sich die Mitglieder der Kolpingfamilie Evingsen im Gemeindesaal und in der Kirche St. Theresia. Die Altenaer Gruppe richtete den Bezirksseniorentag für alle Kolpingfamilien aus dem Raum Iserlohn aus. Das hieß Frühstück machen, Getränke und eine warme Mahlzeit verteilen, viel Kaffee und Kuchen bereithalten und nebenbei auch das Programm nicht aus den Augen zu verlieren.

„Wir sind eine verschworene Gemeinschaft“, sagte der Vorsitzende der Evingser Kolpingfamilie Hugo Renz. Nur zusammen könne eine solche Großveranstaltung gelingen, ergänzte Renz und dankte den Mitgliedern aus Evingsen wie zahlreichen Helfern aus den Reihen der Gäste.

Im Januar hatte der Bezirksvorsitzende Hans-Hermann Hupach die Evingser auf ihrer Jahreshauptversammlung gefragt, ob sie den jährlichen Seniorentag diesmal in dem Altenaer Ortsteil in St. Theresia ausrichten könnten. „Das schaffen wir, haben wir sofort gesagt“, erinnert sich Hugo Renz. Zunächst stand dann die Programmplanung an. Die vielen erwarteten Gäste sollten ja einen informativen und auch geselligen Tag in der Evingser Gemeinde verbringen.

Am Mittwochnachmittag fanden sich dann schon 20 Kolpingmitglieder im Gemeindesaal ein. „Das ist unser harter Kern“, betont Hugo Renz. Mit so vielen Helfern hätten die Vorbereitungen schnell erledigt werden können. Der Saal musste geschmückt, Tische gerückt und Geschirr bereitgestellt werden.

Der Bezirksseniorentag begann für die Helfer dann mit dem Schmieren von Schnittchen. Nach der Heiligen Messe – geleitet von Diakon Heinz-Georg Voß und Bezirkspräses Bernhard Röttger – wurden die Gäste zu einem zweiten Frühstück eingeladen.

Darauf folgte ein Vortrag von Ingrid Höcker von der Verbraucherzentrale Iserlohn. Hier zeigten die Besucher reges Interesse. Besonders die sogenannten Igel-Leistungen von Ärzten riefen immer wieder Fragen hervor. Mit Igel-Leistungen sind Individuelle Gesundheitsleistungen von Ärzten gemeint, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu finden sind und extra bezahlt werden müssen.

Nach einem Mittagessen – Erbsensuppe geliefert vom Kohlberghaus – war der Nachmittag dann für den geselligen Teil reserviert. Es wurden gemeinsam Volkslieder gesungen. Ehe eine Kaffeetafel noch zu Gesprächen in gemütlicher Runde einlud.

„Das haben sie sehr gut gemacht“, dankte der Bezirksvorsitzende Hans-Hermann Hupach den Evingsern für ihren großen Einsatz. Ein besonderes Anliegen sei ihm die Einbindung der Kolpingsfamilie Evingsen in den Iserlohner Bezirk: „Sie liegt doch sehr am Rande unseres Bezirkes und mit dieser Veranstaltung wollen wir ihr den Rücken stärken.“ ▪ David Schröder

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