Betriebsausschuss berät über Bilanzen

Bäder und Bauhof: Städtischen Eigenbetrieben geht es finanziell gut

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Im Freibad war viel los - nicht nur 2019, sondern auch 2018.

Altena – Den drei städtischen Eigenbetrieben geht es finanziell gut. Der Betriebsausschuss des Rates hat am Mittwoch unter dem Vorsitz von Bernhard Diel (FDP) Zahlen zu den Jahresabschlüssen von Abwasserwerk, Baubetriebshof und Bäderbetrieb gehört. Michael Neuhaus, Wirtschaftsprüfer bei der märkischen Revision, legte dem Gremium die Zahlen zum Jahresabschluss aller drei Betriebe vor.

Allen drei Zahlenwerken wurde einschließlich der jeweiligen Lageberichte zugestimmt. „Es ist gut, dass die Abwassergebühren stabil sind und es teilweise sogar Senkungen gegeben hat. Wir kennen schließlich auch andere Zeiten“, sagte Uwe Kober (CDU) mit Blick auf das Abwasserwerk. Im Vergleich zu den Vorjahren war mit 3,4 Millionen Euro ungewöhnlich viel investiert worden. Die Schulden (Verbindlichkeiten) sind von 24 Mio. auf 22 Mio. zurückgegangen.

Der Eigenbetrieb kann einen Gewinn von rund 600 000 Euro verbuchen. Diese Summe geht im Rahmen des kommunalen Stärkungspaktes an die Stadtkasse. Gute Zahlen gab es auch vom Bäderbetrieb, der allerdings von Natur aus defizitär geführt wird. Dazu hat der hervorragende Sommer 2018 beigetragen. So kletterten die Einnahmen des Frei- und Hallenbades von 49 000 auf 66 000 Euro. Trotzdem ist ein Verlust von rund 300 000 Euro zu verzeichnen.

Wirtschaftsprüfer Neuhaus verwies dennoch auf eine hohe Eigenkapitalquote und nannte die Lage „sehr ordentlich.“ Das Bad werde in der Zukunft wieder von höheren Dividenden aus Zahlungen der Energie profitieren, kündigte Stadtwerke-Chef Hendrik Voß an. Uwe Kober wies darauf hin, dass das Bad „richtig schick“ geworden sei. Großes Lob gebühre in diesem Zusammenhang dem Förderverein, der sich sehr stark einbringe. Das bestätige Hendrik Voß: „Das Engagement ist außergewöhnlich.“

Der Baubetriebshof hat im Jahr 2018 Umsatzerlöse von 2,6 Millionen Euro erzielt – weniger als im Vorjahr, als es 2,8 Millionen Euro waren. Das, so erklärte Leiter Volker Richter, hänge zum einen mit einem milden Winter zusammen (weniger Winterdienststunden), zum anderen aber auch mit einem hohen Krankenstand. Die Investitionen sind dagegen kräftig nach oben gegangen. Waren es im Jahr 2017 noch 105 000 Euro, so wurden 2018 340 000 Euro in den Betrieb gesteckt. „Die Eigenkapitalquote ist sehr angemessen“, befand der Wirtschaftsprüfer. Derzeit sind beim Bauhof zwei Auszubildende beschäftigt – sie sollen nach Möglichkeit übernommen werden – sowie fünf Angestellte und 19 Arbeiter.

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