Großer Burg-Rundgang boomt

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Es sind im Lauf des Jahres 2016 mehr als 128 000 Besuche(r) auf der Burg gezählt wurden. Der Leiter des Museums, Stefan Sensen, freut sich über das drittbeste Ergebnis und zählt die Einrichtung zu den „Spitzenreitern in Südwestfalen“.

Altena - Da klingt eine gesunde Portion Stolz mit, wenn Stefan Sensen feststellt: „Wir sind Spitzenreiter in Südwestfalen“.

Nur knapp, so der Leiter der Burgmuseen, liege man bei den Besucherzahlen des vergangenen Jahres hinter dem Freilichtmuseum Hagen. Auf der Wulfsegge wurden zwischen Januar und Dezember genau 128.321 Besuche gezählt. Das sind zwar 1,7 Prozent weniger als in 2015 (130.518), aber man habe ein hohes Niveau erreicht. „Da pendeln wir uns dauerhaft ein“, erwartet Sensen. Das Jahr 2016 sei mithin das drittbeste in der Geschichte der Burgmuseen gewesen. Der leichte Rückgang dürfte witterungsbedingt sein.

Ganz erheblich zugelegt hat aber der so genannte „Große Rundgang“ gegen Eintrittsgeld. Für ihn entschieden sich 71.784 Besucher oder 56 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 wählten 61.331 Besucher (44 Prozent) diese Option. „Wir haben also mehr als 10.000 Besucher zusätzlich für den großen Rundgang gewonnen“, freut sich Sensen. Das sei zweifellos auf die im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Stadt gestartete Kombikarte für Erlebnisaufzug und Museumseintritt zurückzuführen, die weniger kostet als die Summe der Einzeltarife. Aber: „Auch ein gutes Medikament kann Nebenwirkungen haben“, meint Sensen. Denn der Erfolg der Kombikarte habe zu einem Besucherrückgang im Drahtmuseum geführt.

Nach 14.616 Besuchern in 2015 wurden im vergangenen Jahr 9.536 Besucher gezählt – ein Rückgang um 35 Prozent. Sensen erklärt: Wer mit dem Aufzug fahre, verbringe dort vielleicht eine halbe Stunde oder 45 Minuten. Diese Zeit fehle dann im Gesamt-Zeitbudget für den Museumsbesuch. Dazu komme natürlich, dass Aufzugpassagiere anders als Besucher zu Fuß nicht zum Großteil automatisch am Drahtmuseum vorbei kommen.

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