Zweiter Gesprächsabend zur Matthäuspassion

Jesu Gefühlswelt steht im Vordergrund

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Dirk Voß sorgte in der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde für die passende musikalische Begleitung.

Altena – „Für mich persönlich ist es der größte Schatz, dass sich die Menschen der vier Gemeinden gemeinsam treffen, um sich auszutauschen“, erklärte Johannes Köstlin am Rande des zweiten Themenabends zur Matthäuspassion. 

„Es ist in Altena die größte ökumenische Aktion seit 17 Jahren“, war Köstlin, Kantor der evangelischen Kirchengemeinde, sichtlich stolz. Stolz machte ihn auch die bisher positive Resonanz der Zuschauer, die auch am Donnerstag zahlreich erschienen waren. 

39 Zuhörer waren in die Freikirche gekommen, rund 30 waren es auch schon bei der Auftaktveranstaltung in der Lutherkirche. Die insgesamt vier Veranstaltungen sollen zum Einen die Osterzeit einläuten und zum Anderen auf zwei Abschlusskonzerte hinarbeiten: Ein Gesprächskonzert am Samstag, 30. März, und die Gesamtaufführung am Tag darauf, wo jeweils die Interpretation der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach im Vordergrund stehen wird. 

Dafür läuft seit knapp zwei Wochen der Vorverkauf. Die Teilnahme an den laufenden Gesprächsabenden ist hingegen kostenlos. Bei allen Veranstaltungen steht allerdings das Leiden Jesu Christi im Vordergrund. Am Donnerstag führte Dirk Voß mit Musik- und Wortbeiträgen durch die Geschehnisse im Garten Gethsemane, wo Jesus von den Römern festgenommen wurde. 

Verrat spielte damals eine Rolle – aber auch Einsamkeit, wie Voß in seiner halbstündigen Andacht verriet. Anschließend kam er mit den Zuhörern ins Gespräch über Jesu Gefühlswelt, aber auch über das Verhalten seiner Jünger, die in seinem wohl schwersten Moment im Garten Gethsemane weitestgehend untätig geblieben sind. 

Die nächsten Veranstaltungen finden am 21. März in der Matthäuskirche (19 Uhr) und am 28. März in der Neuapostolischen Kirche (19 Uhr) statt. 

Karten für die beiden Konzerte gibt es in der Buchhandlung Katerlöh, bei den beteiligten Chören (Chor der neuapostolischen Gemeinde, Lutherkantorei, Kirchenchor St. Matthäus) oder über Johannes Köstlin, (jkoestlin@cityweb.de). Die Karten kosten zehn und sechs Euro (ermäßigt) für das Gesprächskonzert und 15 und sieben Euro (ermäßigt) für die Gesamtaufführung.

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