22 Besucher aus Weißrussland – Pirog zur Begrüßung

22 Besucher aus Weißrussland in Altena 

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Die erste Gruppe aus Pinsk ist gestern begrüßt worden. Der Schüleraustausch soll mit Besuch und Gegenbesuch im März und im September 2015 regulär starten soll.

Altena - In der Geschichte der Städtepartnerschaft Altena – Pinsk ist gestern ein neues Kapitel aufgeschlagen worden: Jetzt kommt ein unmittelbarer Austausch zwischen dem Burggymnasium und dem Gymnasium Nummer 2 in der weißrussischen Stadt in Gang.

Der Bürgermeister begrüßte die Gäste vis a vis der Schule auf dem Oberdeck des Behördenparkhauses. Natürlich hatten die Schüler Geschenke im Gepäck: Für den Ratsvorsitzenden gab es einen Pirog, einen russischen Kuchen, der bei Besuchen oder für besondere Gäste gebacken wird. Dr. Andreas Hollstein revanchierte sich seinerseits mit einer Einladung in den Erlebnisaufzug und einer leckeren Tüte mit Burgharts für jeden Pinsker Schüler. Der Baum der Partnerschaft sei recht alt, befand der Bürgermeister, „aber jetzt bekommt er frische Knospen.“

Zu Gast sind 24 Schüler und die Lehrerinnen Galina Krewitskajya und Tanja Melnikowitsch. 13 Schüler kommen aus Stufe 6 und führen am Freitagmorgen und am Abend für alle ein Musical auf deutsch auf. 11 Schüler sind Oberstufenschüler und werden als Projekt an der Erstellung einer Partnerschaftswand arbeiten und am Freitag ihre Schule den Schülern der Stufen 8 und 9 vorstellen. Die Gäste begleiten am Vormittag ihre Gastgeber in den Unterricht. Da am Gymnasium Nummer 2 Deutsch ab Klasse 5 fünfstündig unterrichtet wird, ist Deutsch die Verständigungssprache. Die Gäste bleiben eine Woche und fahren am Samstagabend wieder heimwärts.

Der Besuch ist nur möglich, da der Pädagogische Austauschdienst Bonn und die Stiftung West-Östliche Begegnungen Berlin die Begegnung fördern. „Sie haben zu unserer Freude jenseits der Antragsfristen Zuschüsse für Fahrtkosten und Programmgestaltung gewährt“, berichtet BGA-Lehrer Gregor Kertelge, der mit Julia Kramer die Leitung des Austausches übernommen hat.

Ursula Klüppel, der Motor des Städtepartnerschaftsvereins Altena-Pinsk, führte die Gäste am Nachmittag durch die Stadt.

Heute geht es nach Köln; in zwei Gruppen werden die Besucher mit einer Stadtführung über Geschichte und Struktur der Stadt informiert, natürlich gehört auch der Besuch des Doms dazu.

Am Mittwoch wird die Dechenhöhle besucht; anschließend sind die Gäste von der Stadt Altena dazu eingeladen, mit dem Erlebnisaufzug zu fahren. Die Museen des Märkischen Kreises laden zur Besichtigung der Burg ein.

Am Donnerstag geht es nach Dortmund. Die Stiftung „Leuchte auf!“ des BVB und die Firma Möhling laden in zwei parallelen Gruppen zur Besichtigung des Fußballstadions ein.

Am Freitag wird für alle Interessierten um 18.30 Uhr das Musical nochmals aufgeführt; der Eintritt ist frei. - tk

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