Zwei Aktionstage

Mit Fesseln und Schandgeige: Besucher erleben Zeitsprung ins Mittelalter auf Burg Altena 

Die Familienband Bene Vobis unterhält die auf der Burg Altena mit irrwitzigem Possenspiel und allerlei seltsamen Geschichten.
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Die Familienband Bene Vobis unterhält die auf der Burg Altena mit irrwitzigem Possenspiel und allerlei seltsamen Geschichten.

Eintauchen in die Welt des Mittelalters: Besucher erleben am 16. und 17. Oktober auf Burg Altena einen Zeitsprung - und können sich dabei auch in Fesseln legen lassen.

Altena – Eintauchen in die Lebenswelt des Mittelalters: Das können Besucher am Wochenende, 16. und 17. Oktober, jeweils von 11 bis 18 Uhr auf der Burg. Im Rahmen der „Zeitsprung“-Reihe lädt der Verein Gräfliche Allianz Arnsberg Mark (Gral) zu einem Erlebnistag auf den Burghof ein, bei dem Besucher das Leben im Mittelalter sehen, hören und auch fühlen können.

Für die passende Stimmung im mittelalterlichen Ambiente des Burghofs sorgt die Musikgruppe „Bene Vobis – die Familienband(e)“. Als fünfköpfige Familie ziehen die Musiker durch das Land, bespielen Mittelaltermärkte und Festivals mit mittelalterlichen Instrumenten. Zwei Dudelsäcke und Schalmei, präzise gespielt und gestimmt, sorgen für kraftvolle Lautstärke. Zwei Davul, Schellen, Crash-Baum stehen für Rhythmus und Leidenschaft.

Gral bringt Rüstungsteile und Waffen mit

Mit Dudelsack-Akrobatik, Jonglagen und „allerlei Firlefanz“, wie die Band selbst sagt, unterhalten die Fünf ihr Publikum. Auf der Burg wird die Band die Besucher während der Veranstaltung nicht nur mit Musik, sondern auch mit „irrwitzigem Possenspiel und allerlei seltsamen Geschichten mit einzigartigen Sagengestalten amüsieren“, verspricht Ursula Erkens, Pressesprecherin des Märkischen Kreises.

Der Verein GRAL setzt parallel dazu auf Erklärungen und Information. Die Mittelaltergruppe bringt Rüstungsteile und Waffen mit. Die Mitglieder erklären interessierten Besuchern die Funktionen. Die Besucher erfahren auch, was es mit der Schandgeige auf sich hat.

Metverkauf und Fesselvergnügen

Und da es im Mittelalter durchaus rauer und blutrünstiger zuging als heutzutage, dürfen auch sowie Fuß- und Handfesseln nicht fehlen. „Wer nachvollziehen will, welch unangenehme Strafe dies war, kann es gerne ausprobieren und mit einem Foto dokumentieren“, verspricht der Märkische Kreis. Für Freunde des Mets gibt es außerdem ein Verkaufsstand mit verschiedenen Sorten des Honigweins. Es findet allerdings nur ein Verkauf, kein Ausschank statt

Die beiden „Zeitsprung“-Tage“ finden am Samstag, 16., und Sonntag, 17. Oktober, jeweils von 11 bis 18 Uhr auf dem Burghof statt. Der Eintritt ist frei. Wer die Museen besuchen möchte, muss den regulären Eintritt von sechs Euro für Erwachsene und 3,50 Euro für Jugendliche bis 17 Jahre, Studenten und Menschen mit Behinderung zahlen.

Nur kurze Zeit später tanzen dann die Puppen auf der Burg. Beim letzten „Zeitsprung“-Event auf der Burg 2019 gab es eine ganz besondere Subkultur zu erleben - live und zum Anfassen.

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