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Halloween im Thomas-Morus-Haus

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Von: Jona Wiechowski

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halloween
Die Herren in Grün organisierten die Veranstaltung. © Jona Wiechowski

Gruselige Kostüme, schaurige Deko und beste Stimmung: Nach dem Rahmeder Oktoberfest in der letzten Woche ist am Samstag die Kompanie Mühlendorf mit ihrer Halloween-Party durchgestartet. Zu ihrer ersten großen Veranstaltung seit Corona-Beginn konnten gut 100 Gäste im Thomas-Morus-Haus begrüßt werden.

Die ehemalige Kirche lieferte einmal mehr die passende Atmosphäre für das Traditionsfest. Die Mitglieder der Kompanie hatten im Vorfeld alles geschmückt: Spinnweben, Stricke und Skelette sorgten an den Wänden für Schauder-Stimmung. Auf den Tischen flackerten Grablichter, drumherum lagen Spinnen. Der ganze Raum war in die Farben Blau und Rot getaucht

Kostüme so gruselig wie die Deko

Die Gäste taten mit ihren Outfits das Übrige und bewiesen viel Kreativität. Sie kamen als blutverschmierte Krankenschwester, kreidebleicher Vampir, unheimli>che Zombie-Nonne oder ließen mit Schminke eine Spinne aus dem Auge krabbeln.

Gruselige und weniger gruselige Musik legte DJ Jan Lekic auf, dessen Mischpult neben einem Sarg aufgebaut war. Die Gäste musste er nicht lange auf die Tanzfläche bitten, denn der Nachholbedarf war groß. Ausgelassen miteinander tanzen, singen, schunkeln — das war endlich wieder möglich und wurde ausgiebig genutzt. „Da haben wir lange drauf gewartet“, erzählte ein Gast, der sich als Dracula vorstellte. „Es ist ein bisschen schade, dass so wenig los ist“, ergänzte eine Besucherin mit einer großen Wunde im Gesicht. „In den Jahren davor war es viel voller.“

250 hätten reingedurft

Knapp über 100 Gäste, die altersmäßig bunt gemischt waren, waren bis etwa 21.30 Uhr gekommen — weniger als in den Vorjahren. Und auch weniger als möglich gewesen wäre. „250 können maximal rein“, hieß es beim Sicherheitsdienst. Der kontrollierte teilweise zu viert am Eingang. Zutritt bekam nur, wer nachweislich geimpft, genesen oder getestet war — und der Test durfte maximal sechs Stunden alt sein.

Bei den Organisatoren blickte man trotz der etwas schwachen Resonanz in zufriedene Gesichter. „Das ist ein schöner Abend“, sagte Kompanieführer Tim Grabowski. Wie seine Kollegen aus dem Organisationsteam trug er einen grünen OP-Kittel mit blutigen Handabdrücken. Freuen konnten sich die Veranstalter über viele Stammgäste, aber auch über junge Leute, die das erste Mal dabei waren.

Generalprobe fürs Kränzebinden

Die Halloween-Party als erste große Veranstaltung war zugleich eine Generalprobe für das Kränzebinden, erklärte der Kompaniechef mit Blick auf Hygiene-Regeln und Sicherheitsdienst in Corona-Zeiten. Wann genau das Kränzebinden beginnt, ist noch offen.

Zuletzt hatte die Kompanie einen den Tanz in den Mai veranstaltet — da allerdings noch in digitaler Form. Gefeiert werden konnte mit Familie und Freunden vor dem eigenen Fernseher, was viele gemacht hätten. „Das hat uns positiv überrascht“, erinnert sich Grabowski, der sich nun über den Wiederstart der Live-Veranstaltungen freute.

cocktailbar
Es gab auch eine Cocktailbar. © Jona Wiechowski

Wegen aufwändiger Corona-Regeln was das Essen angeht, verzichteten die Organisatoren auf ein Speisenangebot. Getränke gab es natürlich — entweder ganz klassisch in Form von Bier, Cola und Co. oder etwas ausgefallener an einer Cocktailbar. Die verkleideten Kompaniemitglieder hatten dazu noch blutroten Schnaps im Angebot. Wie es sich für (Horror-) Ärzte gehört, brachten sie den in großen Spritzen unter die Gäste.

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