Autorenlesung

Bestseller-Autor Peter Prange stellt sich Sekundarschülern vor

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Peter Prange mit „dem persönlichsten Buch, das ich je geschrieben habe“ - es handelt über das Leben in der Burgstadt.

Altena - Er hat über Rom geschrieben, über London und Paris. „Da bin ich immer mit 500 Seiten ausgekommen“, berichtete Dr. Peter Prange am Donnerstag in der Burg Holtzbrinck. Doch dann kam das Buch „Unsere besten Jahre“.

Es spielt in Altena - „da wurden es dann 1000 Seiten“, erzählte der Schriftsteller staunenden Schülern der Sekundarschule. 

Sicherlich keine Selbstverständlichkeit, einen Autor dieses Formats für eine solche Lesung zu gewinnen, aber manchmal hat es handfeste Vorteile, wenn die Welt sprichwörtlich klein ist: Sekundarschul-Lehrerin Cornelia Langenbruch ist die Schwester des Schriftstellers. Der zeigte sich bestens aufgelegt und interessiert an den Mediengewohnheiten und -erfahrungen seiner Zuhörer, suchte das Gespräch und den Meinungsaustausch. So nahm dann die eigentliche Lesung vergleichsweise kleinen Raum ein, verfehlte aber ihre Wirkung nicht. 

Rund 70 Schülerinnen und Schüler des Erweiterungskurses Deutsch der Klassen 9 und 10 setzten sich mit Peter Prange auseinander.

„Und? Hat es wehgetan?“, fragte Prange am Ende. „So geht ‘ne Lesung...“ Nein, hatte es nicht. Aus zwei Passagen seines jüngsten Buches „Unsere besten Jahre“ hatte der Erfolgsautor vorgelesen - Altenaer Geschehen und Persönlichkeiten gab es also satt. „Ich habe sieben Tage in der Woche daran geschrieben und war dabei stets in Altena unterwegs“, gab Prange einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Buches. Die Auseinandersetzung mit dem Stoff habe ihn einfach glücklich gemacht. 

Und der Autor legte ein klares Bekenntnis ab: Altena könne bisweilen dreckig sein und manchmal roh, aber es sei „eine extrem ehrliche Stadt“, die er fest ins Herz geschlossen habe. So erfuhren die Sekundarschüler vom jugendlichen Peter mit viel zu langen Haaren und zierlicher Gestalt, der bisweilen für ein Mädchen gehalten wurde. „Das war dann der größte Mist - so peinlich!“ Aber sie erfuhren auch, wie Peter Prange sich damals gerne selbst sah. 

Als Altenaer Ausgabe von Ian Anderson, Sänger der legendären Band Jethro Tull, im Burghof auf der Querflöte musizierend - selbstverständlich auf einem Bein stehend, wie sich das für einen Ian Anderson nun einmal gehört....

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