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Schule im MK: Gutscheine für gute Noten

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Von: Hildegard Goor-Schotten

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Wegen herausragender Leistungen konnte Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper 30 Schülerinnen und Schüler des Burggymnasiums ehren.
Wegen herausragender Leistungen konnte Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper 30 Schülerinnen und Schüler des Burggymnasiums ehren. © Goor-Schotten, Hilde

Früher war es verpönt, gute Leistungen zu bringen. Sagt Hans-Ulrich Holtkemper. Heute sind die jungen Leute stolz. Und dürfen es unbedingt sein. Gutscheine gibt es für die Besten am Burggymnasium Altena.

Altena – 30 Schülerinnen und Schüler mit herausragenden Leistungen konnte Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper am Burggymnasium am Mittwoch ehren, und das waren längst nicht alle Einser-Kandidaten der Schule. Es musste wie immer bei der alljährlichen Bestenehrung eine Auswahl getroffen werden, bei der neben den sehr guten Schulleistungen auch Dinge wie soziales Engagement oder Arbeitseinstellung eine Rolle spielen.

„Es ist schön, wenn jemand gute Leistungen erbringt“

Für sie gab es – von zwei Stiftungen ehemaliger Schüler finanziert – Buchgutscheine oder, für die Älteren, über 30 Euro. Außerschulische Leistungen konnten nicht honoriert werden – da fand wenig bis gar nichts statt, bedauerte der Schulleiter. „Als ich 1993 hier angefangen habe, wurden die Schüler ins Büro des Schulleiters gebeten und bekamen dort ihren Gutschein überreicht“, erzählte er den Jugendlichen, „damals war es etwas verpönt, gute Leistungen zu erbringen. Den Schülern war es ein bisschen peinlich.“ Das habe sich mittlerweile geändert, und das sei gut so. „Es ist schön, wenn jemand gute Leistungen erbringt und nicht selbstverständlich“, sagte Holtkemper und betonte: „Trotz der Einschränkungen durch Corona haben hier alle unter Beweis gestellt, dass sie das können.“

Kurse an der Uni

Noch ein bisschen mehr schafft Larissa Wiegmann, die von Nadja Godefroid, zuständig für die Förderung am BGA, für besondere Leistung geehrt wurde. Die Schülerin der Stufe Q1 belegt bereits Kurse an der Universität in Industrial Management und Englisch und erzielt hier wie da sehr gute Leistungen. „Ganz nebenbei erzählt sie immer, was sie an der Uni hatte und wie viel Spaß das gemacht hat“, berichtete Godefroid.

Außergewöhnliches Talent

Als außergewöhnlich können auch die Leistungen von Zeinab Rezai und Evla Yamaner in der SFÖ gelten, dem Schul-Programm zur Förderung junger Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Die beiden Mädchen leben erst seit 2019 in Deutschland, sprechen Deutsch aber bereits auf einem hohen Niveau, wie Godefroid in ihrer kleinen Rede bemerkte: „Beide werden sehr gut in die Oberstufe übergehen, und sie tun auch alles dafür, um diesen Schritt zu machen.“ Besonders hob sie hervor, dass Zeinab Rezai bereits auf ihrer Flucht aus Afghanistan autodidaktisch die Sprache gelernt hat (das AK berichtete).

Im ersten Halbjahr erfolgreich

Die Prämien für die besten schulischen Leistungen im ersten Halbjahr überreichte Schulleiter Holtkemper – zum für ihn wohl letzten Mal, wie er bemerkte. Ausgezeichnet wurden: Justus Kober, Martha Rönnecke, Janis Freissler (Stufe 5), Luisa Edelmann, Felix Schmale, Max Jäger, Ceyla Edes (Stufe 6), Anna Madita Blumenkamp, Finja Kaiser, Matilda Laser, Ilka Freissler (Stufe 7), Lilly Drews, Chiara Zimatt (Stufe 8), Johanna Paschalidis, Franka Reckschmidt, Indira Wöste, Tom Heisler (Stufe 9), Lea Sukau, Maria Schnietz, Alisa Wieczorek (EF), Paula Eichenlaub, Mika Kreisel (Q1), Melina Heimowski, Lena Lippert, Amelie Gluth, Jan Pakenis, Janik Schniggenfittig, Gloria Gajovic (Q2).

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