Offenes Singen in der Burg Holtzbrinck mit Jubiläumsmotto

Das Beste aus zwanzig Jahren

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Elke Hermens leitete das Offene Singen.

Altena - In den vergangenen 20 Jahren hat der Frauenchor „Klingende Runde Evingsen“ das jährlich stattfindende Offene Singen in der Burg Holtzbrinck immer unter ein anderes Motto gestellt. Am vergangenen Samstag wurde das Jubiläum von daher auch mit einer Zusammenstellung besonders beliebter Volkslieder aus den zurückliegenden zwei Jahrzehnten begangen.

Dabei wusste der Chor unter der musikalischen Leitung von Elke Hermens immer aufs Neue mit kreativen Ideen zu überraschen. Nicht nur, dass das Märchen von Schneewittchen und den sieben Zwergen durch ein Puppenspiel begleitet wurde; auch hatten sich vier Frauen in aufwendige Kleider gehüllt und einen höfisch anmutenden Tanz aufgeführt. Am Klavier wurde das Mitmach-Konzert von Alfia Möllmann begleitet. Doch im Mittelpunkt stand natürlich auch das Publikum, das sich mit Inbrunst an das Singen der vielen bekannten Volkslieder machte.

Die Besucher fielen kräftig in den Gesang ein.

Gleich an zweiter Stelle kam im Programm mit „Alle Vögel sind schon da“ ein Klassiker aus der Feder von Hoffmann von Fallersleben vor: „Das Lied kennt jeder. Aus diesem Grund können wir es auch sofort im Kanon singen“, so Elke Hermens. Gleich der erste Versuch klappte prima. Immer wieder erinnerte die Chorleiterin an die Themen der vergangenen Jahre: so wurde im Jahr 2014 „eine besondere Zeitreise“ aufgeführt, in deren Verlauf mit Kindheit und Schulzeit und den Lehr- und Wanderjahren verschiedene Lebensabschnitte durch Liedgut vertont wurde. Für letzteres Thema hatte Elke Hermens „Freu dich über jede Stunde“ nach der bekannten Melodie „Freude schöner Götterfunken“ ausgewählt. Was gab es noch: „Heho, spann den Wagen an“ war genauso darunter wie „Grün, grün, grün sind deine Kleider“ aus dem Jahr 2007 - das Motto damals: Ständelieder - oder das Arbeiterlied „Die Gedanken sind frei“. Am Ende dann „Kein schöner Land“ aus der Volksliedsammlung von Anton Wilhelm von Zuccalmaglio. „Die Altenaer sehen es ja fast als ihre Nationalhymne an, obwohl er in Nachrodt gelebt hat“, so Elke Hermens am Schluss eines Konzerts, das allen beteiligten sichtlich Freude bereitet hat.

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