Besonderer Kleiderladen: CaRot sucht ehrenamtliche Helfer

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Marianne Feldmann sortiert die Kleidung im CaRot-Laden.

Altena –Der Kleiderladen von Caritas und DRK wird gut angenommen in Altena. Viele wünschen sich längere Öffnungszeiten. Doch dafür braucht es mehr Mitstreiter. Und es gibt weitere Pläne.

Es tut sich mittlerweile eine Menge im ehemaligen Ihr-Platz-Ladenlokal an der Lennestraße. Dort ist nach dem Kühlwarenmarkt Tonelli jetzt ein Kleiderladen mit dem Namen „CaRot“ zuhause. Der Name ist zusammengesetzt aus Caritas und Rotes Kreuz, den beiden Mietern. 

Hier gibt es für kleine Münze gut erhaltene Kleidung für alle Altersklassen – keineswegs nur für Bedürftige oder kinderreiche Familien. Die aber dürfen mit einem Preisnachlass auf die ohnehin günstigen Textilien rechnen. 

Seit Mitte Dezember ist Carot in Betrieb. „Wir haben uns ganz gut etabliert“, sagt Cornelia Arndt vom Familienbüro Altena, das auch für die Caritas tätig ist. 

Spendierfreudige Bürger

So gut, dass schon mehrfach der Wunsch an die Ehrenamtler im Laden herangetragen wurde, die Öffnungszeiten auszuweiten, damit man vielleicht auch mal nachmittags oder samstags an der Lennestraße 77 einkaufen kann. Bisher ist das nur dienstags und donnerstags von 9.30 bis 12.30 Uhr möglich. „Dazu bräuchten wir aber ein paar zusätzliche Helfer“, betont Cornelia Arndt. Zu tun gibt es immer etwas. 

„Die Altenaer sind sehr spendenfreudig“, berichtet Marianne Feldmann aus dem Kreis der Ehrenamtler. „Wir bekommen sehr viel Kleidung. Die muss natürlich durchgesehen und anschließend sortiert und gefaltet werden. Teilweise kommen wir kaum durch, aber es macht sehr viel Freude.“ Pro Schicht sind drei Helfer im Einsatz. 

Smartphone-Treffs zusammenführen

Im CaRot geht es aber nicht nur um Second-Hand-Textilien, auch moderne Kommunikation soll dort eine Rolle spielen: Smartphones. Anna Wolff von der Young Caritas hat die Idee einer Handy-Sprechstunde ins Leben gerufen – die zweite dieser Art in Altena. Schüler des BGA, die Medienscouts, sollen betagteren Nutzern Hilfestellung geben. 

Das Angebot gleicht verblüffend dem des Stellwerks. Es soll aber keine Konkurrenz darstellen, betont Anna Wolff. „Wir werden uns vor der Sprechstunde am Dienstag mit Vertretern des Stellwerks zusammensetzen“, kündigt sie an.

 Es soll darum gehen, wie man die beiden Angebote zusammenführen kann. Im günstigsten Fall könne man eine Kooperation zustande bringen. Beim Stellwerk sind es Schüler der Sekundarschule, die als Helfer auftreten. Die Handy-Sprechstunde an der Lennestraße 77 findet erstmals am kommenden Dienstag, 28. Januar, ab 16 Uhr statt.

Helfer gesucht 

Wer ehrenamtlich im Laden mitwirken möchte, kann mit Caritas oder DRK unter Tel. 0 23 52 / 91 93 13 Kontakt aufnehmen. Auch Springer, die nur einzelne Schichten übernehmen können, sind willkommen

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