Besondere Predigtreihe in der Fastenzeit

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Pfarrer Ulrich Schmalenberg spendete gestern in seiner St. Matthäus-Gemeinde das Aschenkreuz.

ALTENA- Jahr für Jahr hängt die ganze Fastenzeit hindurch ein Hungertuch im Chorraum von St. Matthäus an der Lindenstraße in Altena. Auch in diesem Jahr können sich die Katholiken mit dieser Bildbotschaft auseinander setzen.

Aufgelegt von Misereor, dem kirchlichen Hilfswerk, soll das Tuch Gemeinden und Schulen Impluse vermitteln, sich mit drängenden Themen der sozialen Gerechtigkeit auseinanderzusetzen.

Ejti Stih, eine international bekannte Künstlerin aus Santa Cruz de la Sierra/Bolivien, gestaltete das Hungertuch unter der Überschrift „Wie viele Brote habt ihr?“, sagte auf Anfrage Pfarrer Ulrich Schmalenbach. Es zeigt im wesentlichen vier Tische und ein Kreuz und knüpft so nahtlos auch an das von Papst Benedikt XVI. im November des vergangenen Jahres ausgerufene „Jahr des Glaubens“ an.

In St. Matthäus werden an drei Fastensonntagen besondere Prediger sprechen. Neben Pastor Schmalenbach selbst (3. März) begrüßt der Seelsorger dazu Domvikar Thomas Zander (Sonntag, 17. Februar), Pfarrer Frank Niemeyer aus Letmathe (24. Februar) und Domvikar Michael Dörnemann (10. März). Die Geistlichen predigen alle jeweils im sonntäglichen Hochamt. Thematisch setzen sich die Redner mit den drei Kardinalstugenden, nämlich 1. Glaube, 2. Hoffnung und 3. Liebe, auseinander. Pfarrer Ulrich Schmalenbach hofft, damit für Katholiken einen kleinen persönlichen Implus in Richtung Ostern anbieten zu können.

In einem besonderen Buß-Gottesdienst spendete Schmalenbach am Aschermittwochabend vielen Katholiken das Aschenkreuz mit den Worten: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“ (Gen 3,19 EU) z. Nach einer Homilie (Predigt zu den Lesungen) im Bußgottesdienst hatte er zuvor die Asche durch Gebet und Besprengung mit Weihwasser gesegnet. Nach der Austeilung der Asche schlossen sich die Fürbitten und der Segen an. Am gestrigen Aschermittwoch begann die 40-tägige österliche Bußzeit. Sie soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbrachte (Mt 4,2 EU), und auf die Osterfeier vorbereiten

Von Johannes Bonnekoh

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