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Auch im Übergangsheim: Besinnliche Zeit im Seniorenzentrum

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Von: Jona Wiechowski

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Wie die Geschichte mit dem kleinen Esel wohl ausgehen wird? Das finden die Bewohner des Evangelischen Seniorenzentrum Altena am Heiligen Abend heraus. Jeden Tag versteckte sich im Adventskalender ein Teil der weihnachtlichen Geschichte.
Wie die Geschichte mit dem kleinen Esel wohl ausgehen wird? Das finden die Bewohner des Evangelischen Seniorenzentrum Altena am Heiligen Abend heraus. Jeden Tag versteckte sich im Adventskalender ein Teil der weihnachtlichen Geschichte. © SIMONE SIMOn

Schon eine ganze Weile geht es ganz weihnachtlich zu im Evangelischen Seniorenzentrum Neuenrade (ESZ), das sich bekanntlich aktuell in den alten Krankenhausräumen in Altena befindet

Altena –Und auch auf die Weihnachtsfeier am Heiligen Abend freuen sich die Bewohner schon reichlich, wie Einrichtungsleiterin Andrea Fischer im Gespräch mit der Redaktion verrät.

Weihnachtlich geschmückt ist es schon länger in den Räumen des Übergangsseniorenzentrums. Dazu gibt es seit dem 1. Dezember einen Adventskalender – und hinter jedem Türchen versteckt sich ein Teil einer Weihnachtsgeschichte, in deren Mittelpunkt ein kleiner Esel steht. „Die Geschichte wird täglich fortgesetzt“, sagt Fischer über die Aktion, die in den vergangenen Wochen an jedem Nachmittag stattgefunden hatte und bei den Bewohnern gut angekommen sei.

Einen Höhepunkt wird es dann am Heiligen Abend geben, wenn in der Einrichtung traditionell Weihnachten gefeiert wird. Dafür haben sich die Mitarbeiter ein besinnliches Programm überlegt: Los geht es mit einem Gottesdienst, dann folgen Mittagessen und Kaffeetrinken. Am Nachmittag wird es eine kleine Feier mit Bescherung geben. „Die Feier ist intern geplant“, sagt die Einrichtungsleiterin. Angehörige seien natürlich gerne willkommen. Eine ganz große Feier mit allen Angehörigen sei auch wegen der aktuellen Räumlichkeiten in Altena allerdings nicht möglich.

Besuche von Familie und Freunden hätte es in den Vorjahren oft am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertagen gegeben. Und: „Bewohner werden abgeholt, um bei der Familie zuhause zu feiern“, sagt die Leiterin.

Kurz vor dem Fest sind die Corona-Regeln unter anderem für Seniorenzentren gelockert worden. Seit dem 23. Dezember wird für einen Besuch kein Test mehr von einer offiziellen Teststelle benötigt; ein negativer Selbsttest reicht aus. So ist es auch beim Evangelischen Seniorenzentrum Neuenrade. Nach wie vor ist es hier aber auch möglich, Tests vor Ort zu machen, so Einrichtungsleiterin Andrea Fischer.

Aktuell wohnen die ESZ-Bewohner übergangsweise im ehemaligen St.-Vinzenz-Krankenhaus in Altena, weil die Neuenrader Räume umfangreich saniert werden. Im neuen Jahr soll der Umzug zurück nach Neuenrade erfolgen.

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