Berufsorientierungsabend in der Sekundarschule / Doppelte Teilnehmerzahl

Alle Chancen nutzen

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Gespräche führen: Interessenten an Ausbildungs- oder Praktikumsplätzen nutzten am Dienstagabend die Gelegenheit, mit Firmenvertretern in Dialog zu treten. Auch die Fühungsetage half gerne weiter.

Altena – „Nutzt diese Gelegenheit, nutzt diese zwei Stunden - die Firmen sind nur wegen Euch gekommen“, appellierte Gudrun Reinecke-Bartelt. Die stellvertretende Schulleiterin der Sekundarschule hatte am Dienstagabend Schüler der Klassen 9 und 10 gemeinsam mit Schulleiterin Anne Rohde zur mittlerweile vierten Berufsorientierungsmesse begrüßt. Und die war sehr gut beschickt:

 Nicht weniger als 22 Unternehmen, Handwerksbetriebe und weiterführende Bildungseinrichtungen hatten einen der Klassenräume belegt, um sich und ihr Angebot den Schülerinnen und Schülern vorzustellen. „Es geht um Praktika und Ausbildungsplätze“, sagt die Schulleiterin.

Mit anderen Worten: Der Wettbewerb um die Schulabgänger läuft. „Es werden immer mehr“, blickt die stellvertretende Schulleiterin auf die Zahl der Aussteller. Es sind zwar in der großen Mehrheit Firmen aus der Burgstadt, aber längst nicht nur. Auch aus Lüdenscheid und Werdohl sind zum Beispiel an diesem Abend Unternehmen zu Gast im Schulgebäude an der Nettestraße vertreten. „Sie haben sogar die schwierigen Parkplatzverhältnisse in Kauf genommen, um hier zu sein“, hieß es mit einem Augenzwinkern.

 Als man im Jahr 2016 den ersten Berufsorientierungsabend veranstaltete, „da haben wir nicht damit gerechnet, dass diese Veranstaltung zu so einem Erfolg werden würde.“ Die Anzahl der teilnehmenden Firmen und Schulen hat sich mittlerweile mehr als verdoppelt. Alle zur Verfügung stehenden Klassenräume waren an diesem Abend belegt. Für optimale Präsentationsmöglichkeiten sorgten, Beamer, Leinwände und Dokumentenkameras bereit. Das Karrierenetzwerk Lenne übergab zudem einen Touchscreen an das Berufsorientierungsbüro. Hier lassen sich freie Ausbildungsplätze abrufen.

 Dass die Messe Früchte trägt, zeigt sich auch an der Tatsache, dass einige teilnehmende Betriebe mittlerweile Auszubildende beschäftigen, die aus den ersten beiden Entlassjahrgängen der Sekundarschule stammen. Auch an den Berufskollegs oder am BGA seien Schüler aus der Nette untergekommen. Hinzu kommen die Praktika, die durch Gespräche beim Berufsorientierungsabend zustande gekommen sind.

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