Berufskolleg gibt's nicht mehr: So geht's weiter nach dem Abriss

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Nur noch Schutt und Asche: Das Berufskolleg steht nicht mehr.

Altena – Das Berufskolleg gibt's nicht mehr. Der Abriss ist beendet. Nun beginnt der Neubau fürs Kreisarchiv. 

Es ist nicht mehr viel zu sehen vom ehemaligen Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg. Ein paar Grundmauern stehen noch, den Rest haben mächtige Abrissbagger dem Erdboden gleichgemacht. 

Was an Gesteinsmaterial noch vorhanden ist, wandert nach und nach in den Schredder. Das Gesteinsmaterial wird benötigt, um das Geländeniveau für den Neubau des Kreisarchivs und der Landeskundlichen Bibliothek auszugleichen. 

Eine Wand für die Sicherheit

Dadurch wird eine Vielzahl an Lkw-Fahrten vermieden, um den Abraum beiseite zu schaffen. Die Gesteinsreste aus Beton und Ziegel wurden im Übrigen auf Anordnung der Umweltbehörde beim Kreis untersucht. „Dabei wurde festgestellt, dass das Material unbedenklich ist und eingebaut werden kann“, sagt Ilona Gruß, die als Architektin im Dienst des Gebäudemanagements beim Kreis den Abriss verantwortlich begleitet.

Altes Berufskolleg: Der Abriss in Bildern

Derzeit ist man an der Abrissstelle mit Arbeiten zur Hangsicherung beschäftigt: Eine große Stützmauer an der Westseite, die von Anfang an zur Stabilisierung des Hangs Richtung Bismarckstraße vorgesehen war, ist stehen geblieben. Rund sechs Meter tief reichen Rohre dort in den Hang hinein. Sie werden mit Beton gefüllt und dienen als Anker. 

Erster Schulabriss für Architektin

Architektin Ilona Gruß arbeitet seit 2003 im Kreishaus, trotzdem ist es eine Premiere, die sie an der Bismarckstraße erlebt: „Das ist die erste Schule, die ich abreißen lasse.“ 

Der Kreistag hatte 2013 beschlossen, den Schul-Standort zu schließen und stattdessen den Betrieb in Halver-Ostendorf fortzusetzen. Das bedeutet lange Wege für die Schüler aus Altena und Umgebung. 

Derzeit läuft die Ausschreibung der Tiefbauarbeiten für den Neubau. 

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