Bergheim Mühlenrahmede: „Mit den Stärken punkten“

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In den Osterferien wird der Speisesaal auf Vordermann gebracht: Decke und Wände erhalten einen neuen Anstrich. Größere Investitionen plant das Bergheim Mühlenrahmede nicht, es will sich aufgrund anderer Stärken bei den Gästen durchsetzen.

Altena - Mit 104 Betten ist das Bergheim Mühlenrahmede, Erholungs- und Tagungsstätte der Adventisten, der größte Beherbergungsbetrieb der Stadt.

Obwohl die Aufteilung der Unterkunft nicht mehr ganz zeitgemäß ist – die Zimmer verfügen über keine eigenen Sanitäranlagen – ist eine bauliche Veränderung nicht vorgesehen. Lediglich Renovierungsarbeiten stehen in den Osterferien an, denn das Geschäft läuft trotz der Konkurrenz gut. 

Derzeit wird der Speisesaal renoviert und Heimleiter Reinhard Fuchs bereitet mit einigen Angestellten die Sitzgarnituren für den Außenbereich vor. „Für die Sommersaison“, sagt er. 

„Es wird alles frisch gemacht“

Malermeister Heinz Menkhorst übernimmt mit drei Mitarbeitern die Streicharbeiten im Speisesaal: „Wir streichen die Decke weiß und die Wände bekommen einen gesprenkelten Putz“, erklärt der Fachmann. 

Eine große optische Veränderung bedeutet das nicht – „es wird alles frisch gemacht“, erklärt der Heimleiter. Über die Jahre entstanden einfach zu viele Abnutzungs-Spuren an den Wänden, die Farbe ist stellenweise verblichen. 

Die Farbe an den Wänden ist verblichen – die Jahre sind den Räumen des Bergheims anzusehen, sie sollen aufgefrischt werden.

„Wir müssen die Arbeit zwar bezahlen, aber das Angebot von Menkenhorst ist wirklich sehr fair“, weiß Fuchs. Der Mönchengladbacher arbeitet aus gutem Grund zum Freundschaftspreis: Er ist seit seiner Jugend Gast im Bergheim: „Ich und alle anderen finden die Unterkunft toll und wir wollen sie unbedingt erhalten.“ 

Viele der Besucher hätten einen persönlichen Bezug zum Bergheim, Familien kommen seit Generationen dorthin. „Natürlich wäre es ein Traum, wenn wir Sanitäranlagen auf den Zimmern schaffen könnten“, sagt Fuchs. 

"Bei uns fühlen sich die Gäste wohl"

Das sei aber eine Frage des Preises: „Ich kenne Häuser, da haben sich diese teuren Investitionen nicht gelohnt.“ Vor allem, da sie sich zwangsläufig auf den Preis für die Unterkunft niederschlagen. 

Die Besucherzahlen des Bergheims schwanken zwar, aber sie reichen: „Natürlich hätten wir uns an Ostern gewünscht, die Hütte voll zu haben – aber nun sind wir eben anders damit umgegangen“, sagt der Heimleiter. Ansonsten sei das Jahr 2017 bereits gut gebucht. 

Seine Devise: „Wir müssen mit unseren Stärken – einer guten Verpflegung, Umsorgung und toller Außenanlage – punkten! Bei uns fühlen sich die Gäste wohl.“

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