Berg-Bauruine: Prozess nochmal verschoben

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Schandfleck mitten in der Stadt: die Bauruine der Fritz-Berg-Stiftung.

Erst Januar, dann Mai, nun November: Der Prozess um die Bauruine der Berg-Stiftung mitten in Altena wird nochmal verschoben - aus speziellem Grund.

Altena – Die für den 13. Mai geplante Gerichtsverhandlung um die Bauruine der Berg-Stiftung wirdein weiteres Mal verschoben. Das teilte das Landgericht Hagen jetzt auf Anfrage mit. 

Grund sei die Corona-Krise, schreibt dessen Pressesprecher Bernhard Kuchler: Einer der beteiligten Anwälte habe eine Verschiebung beantragt, weil er wegen „seiner privaten Betreuung von Risikopersonen im Familienkreis derzeit die Reise quer durch Deutschland und den Gerichtstermin mit hier sehr vielen Beteiligten nicht auf sich nehmen möchte“. 

Stiftung klagt auf Schadensersatz

Diesem Wunsch habe das Gericht entsprochen und den Termin auf den 18. November verschoben. Bei dem Verfahren geht es um die Frage, wer für offenbar erhebliche Baumängel am Neubau der Bergstiftung an der Kirchstraße verantwortlich ist. 

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Bei der Abnahme des Rohbaus wurden vor vier Jahren Fehler bei der Bewehrung der Betonbauteile festgestellt. Seitdem ruht die Baustelle. Die Stiftung klagt auf Schadensersatz. Beklagte sind ein Altenaer Architekturbüro, der Statiker und ein Berliner Unternehmen, das für das Controlling zuständig war.

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