Benefizkonzert für die Kinder von Pinsk

Ulrich Frenschkowski am Klaiver.

ALTENA - Wie oft Ulrich Frenschkowski schon in Pinsk bzw. Belarus gewesen ist, kann er auf Anhieb nicht sagen. Dennoch ist sich der Altenaer sicher: „Die Hilfe für unsere weißrussische Partnerstadt muss weitergehen.

Insbesondere die Kinder bedürfen weiterhin unserer Fürsorge.“ Deshalb richtet er am Samstag, 26. März, das mittlerweile 12. Benefizkonzert für Pinks-Belarus in der Burg Holtzbrinck aus. Ab 19.30 Uhr konzertiert er nicht nur selbst, er hat mit den mehrfach national und international ausgezeichneten Pianisten Susanne Wendel (Mannheim) und Wolf Harden (Hamburg) zwei Ausnahmemusiker mit ins Boot der Hilfe geholt. Karsten Wolfewitz wird im Laufe des Programmes aus dem neuen Frenschkowski-Werk „4vor12-Endzeitaphorismen“ lesen und vortragen.

Rund 40 000 Euro hat Frenschkowski bisher für die Region Pinsk „erspielt“ und gesammelt. Und doch ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Das Gebiet, das nicht weit vom heute erneut in aller Munde befindlichen havarierten Atom-Meiler Tschernobyl liegt, gehört noch immer zu den Armenhäusern Europas. „Wir unterstützen dieses Mal den Altenaer Förderverein für Pinsk“, wirbt Frenschkowski. „Die Verantwortlichen möchten gern wieder Kinder einladen, einige Urlaubstage an der Lenne zu verbringen.“

Wert legt der Musiker darauf, „dass jeder Cent, jeder Euro, bisher von mir direkt vor Ort unter die Leute gebracht wurde. Und auch dieses Mal treten die Künstler ohne Gage auf.“

von Johannes Bonnekoh

12. Benefizkonzert für Pinsk

Sonntag, 26. März, 19.30 Uhr, Burg Holtzbrinck, Eintritt 20 Euro. Konto: 320 4000 700 Volksbank im Märkischen Kreis, BLZ: 447 615 34

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