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Belebung der Innenstadt: Ein Politiker äußert Ideen

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Von: Thomas Bender

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Tristess herrscht an manchen Tagen in der Innenstadt. Ulrich Biroth sucht nach Lösungen.
Tristess herrscht an manchen Tagen in der Innenstadt. Ulrich Biroth sucht nach Lösungen. © Schäfer, Lars

Als einziger Fraktionsvorsitzender hat sich Ulrich Biroth von der sozialen und demokratischen Alternative (SDA) in seiner Haushaltsrede auch intensiv mit dem Zustand der Altenaer Innenstadt beschäftigt.

Seine Prognose: „Wir werden keinen Vollsortimenter oder Drogeriemarkt oder einen anderen Laden eines großen Filialisten mehr in die Innenstadt bekommen“. Die Erfahrung zeige, dass vor allem gut aufgestellte, inhabergeführte Läden wie Zetzmann und Bröer, Betzler oder Jans Radland erfolgversprechend seien.

Als guten Versuch, die Innenstadt wieder zu beleben, bezeichnet Biroth die pop ups, also die Geschäfte auf Zeit, die nach der Eröffnung des Burgaufzugs zum ersten Mal eröffnet wurden. „Allerdings muss die Unterstützung für die Neuansiedlungen anders ausfallen“, meint der SDA-Fraktionsvorsitzende, der sich eine deutlich intensivere Begleitung durch die Stadtverwaltung wünscht wie zum Beispiel Hilfe bei der Entwicklung eines Geschäftsmodells oder Unterstützung bei Gesprächen mit Vermietern. Denkbar sei auch, dass die Stadt selbst eine große Fläche anmietet, sie dann aufteilt und an mehrere Interessenten untervermietet.

Attraktiv für kleine Spezialgeschäfte?

In der Innenstadt könnten sich vor allem kleine Spezialgeschäfte ansiedeln mit einem Sortiment, dass es in der Nachbarschaft noch nicht gebe, meint Biroth und nennt beispielhaft ein Hutgeschäft oder Anbieter von Holzartikeln, die gleichzeitig Kurse anbieten könnten. „Wichtig ist, dass die neuen Inhaber Hilfe finden, finanziell und beratungstechnisch. Denn wir alle benötigen dabei einen lange Atem, wir als Stadt, Rat und Altenaer, aber auch die Geschäftsleute“, heißt es in Biroths Haushaltsrede.

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