Bekenntnis zu Altena

ALTENA ▪ „Wir glauben an Altena und deshalb ist es nur logisch, dass wir überlegen, hier zu investieren“, sagt Olaf Berg von der gleichnamigen Fritz-Berg-Stiftung. Wie berichtet, gibt es dort Überlegungen, auf dem so genannten Overbeck-Parkplatz 20 seniorengerechte Wohnungen zu errichten. Eine Entscheidung sei aber „definitiv noch nicht gefallen“, betont Berg.

Er berichtete von Gesprächen mit der Stadt. So habe man Stadtplaner Roland Balkenhol eine Grobskizze des örtlichen Planungsbüros Ossenberg-Engels vorgelegt und mit ihm darüber gesprochen. „Es gibt innerhalb der Stiftung noch viel zu regeln“, so Olaf Berg weiter. Der Neubau sei in den Gremien noch keine Thema gewesen. Seniorengerechte Wohnungen machten Sinn, „weil das ein Wachstumsmarkt ist und wir so Wohnen in der Stadt weiter entwickeln können“.

Das beauftragte Architekturbüro habe erst einige Skizzen angefertigt und nur eine CAD-Darstellung erarbeitet. Man müsse sehen, was daraus werde. Baurecht gebe es ja bekanntlich auf dem Gelände. Das jetzige auf die Stadt zugehen bedeute eine Art Ausloten, was möglich und gewollt sei und was nicht.

Die Grünen hatten sich bekanntlich nach Bekanntwerden der Pläne eher skeptisch geäußert. Statt seniorengerechter Wohnungen wünschen sie sich ein Mehr-Generationenhaus. Zu diesen Überlegungen wollte Olaf Berg aber nichts sagen.

Er wiederholte noch einmal, wie sehr ihm, seiner Familie und der Stiftung Altena am Herzen liege. „Wir sind Altenaer, auch wenn wir zum Teil nicht dort wohnen, deshalb ist eine Investition nicht in Altena, heute keine Alternative für uns.“ Der Platz liege gut und günstig mitten in der Stadt. Und die ins Auge gefasste Investition sei vielleicht ein weiteres Signal für die Kommune. Olaf Berg: „Wir haben die Berg-Stiftung und ihre Immobilie aus der ersten Familiengeneration übernommen. Es ist unsere Pflicht, weiter zu denken. Und das tun wir auch.“

Im Dahler Planungsbüro Ossenberg-Engels hat die Stiftung im übrigen einen Partner gefunden, der bereits für sie tätig war: Das Büro hatte zuletzt vor fünf Jahren die Instandhaltung und Sanierung des Hauses übernommen. Die aktuellen Neubaupläne mit einer Erweiterung dieses Komplexes gleichzusetzen, wären aber absolut nicht richtig, betonte Berg gegenüber unserer Zeitung. ▪ job

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare