Beißattacke auf dem katholischen Friedhof Breitenhagen

Polizei und Stadt suchen weiter nach weißem Hund

Die Polizei fragt: Wer kennt diesen Hund oder seinen Halter?

Altena - Keineswegs zu den Akten gelegt haben Polizei und Stadtverwaltung (Ordnungsamt) die Beißattacke eines Hundes. Das Tier hatte am letzten November-Wochenende auf dem katholischen Friedhof Breitenhagen vor den Augen entsetzter Friedhofsbesucher erst ein Reh gehetzt und dann zu Tode gebissen.

„Uns liegt jetzt ein Foto des weißen Hundes vor“, hieß es dazu aus dem Ordnungsamt. „Wir fragen deshalb: Wer kann Angaben zur Halterin oder zum Halter dieses Vierbeiners machen?“ Der Hund gleiche in Größe und Erscheinungsbild einem Schäferhund und machte einen gepflegten Eindruck. Die Augenzeugen auf dem Friedhof hatten die Polizei gerufen. Aber nicht Beamte der Wache aus Altena kamen zum Ort des Geschehens, Polizisten aus Werdohl nahmen den

Werdohler Polizei

Vorfall zu den Akten. „Wir sind allerdings noch nicht wesentlich weiter mit den Ermittlungen“, bestätigte auf Anfrage Hauptkommissar Alexander Fall, Leiter der Wache am Ort. Er räumte Irritationen ein, weil zunächst nicht zu klären war, ob es sich um Altenaer Beamte gehandelt hatte oder nicht. Nicht über jeden Einsatz würde immer und stets über den reinen Vermerk im Tages-Streifenprotokoll hinaus weiter etwas schriftlich festgehalten. Fall – der auf viele Jahre Leitungserfahrung in der Polizei-Leitstelle in Iserlohn zurückblicken kann – weiter: „Allein dort hatten wir am Tage einige hundert Notrufe über die Telefonverbindung 110. Oft wollten Bürger aber nur etwas mitteilen. Das kann man gar nicht alles weiter schriftlich fixieren.“ Damit reagierte er auf Kritik an Polizeieinsätzen am Kreisel im Oktober (kurz vor

Amtshilfe

Nachrodt war ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt) und auf einen Hilferuf vom Markaner (September), wo eine Person in Not geraten war. Auch dort war zunächst nicht zu klären, woher die Beamten gekommen waren. Hauptkommissar Fall abschließend: „Ich versichere, wir nehmen alles sehr ernst und ermitteln natürlich wo nötig. Aber, wie gesagt: Allein aus Iserlohner Erfahrung und Tätigkeit kann ich sagen, annähernd 90 Prozent sogenannter 110-Notrufe verdienen diesen Namen nicht, auch wenn wir natürlich weiter helfen.“ Anrufe in Sachen Hund bitte an die Polizei: Tel. 02352/91 990 oder das Ordnungsamt: Tel. 02352/209 328. Vertraulichkeit ist selbstverständlich.

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