Beide Ortsvereine fusionieren / Altenaer Gruppe hat nur noch 22 Mitglieder

Awo Altena-Nettenscheid steht kurz vor der Gründung

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Friedrich-Wilhelm Kilsch

Altena - Nein, viel los war zum Schluss nicht mehr im Arbeiterwohlfahrts-Ortsverein Altena. 24 Mitglieder hatte er 2018 noch. 2019 sind es nur noch 22, weil zwei langjährige Unterstützer zum 31. Dezember ihre Mitgliedschaft gekündigt haben. Es gab da nur noch zwei Möglichkeiten: Auflösen oder mit der Awo Evingsen-Nettenscheid fusionieren.

 "Wir entscheiden uns für den Zusammenschluss“, schildert Vorsitzender Friedrich Wilhelm Kilsch. Als er 2012 darum gebeten wurde, als erster Vorsitzender zu kandidieren, da wurde Friedrich Wilhelm Kilsch schon zum Verwalter des Mangels. „Ich bin halt ein Ehrenamtler, da macht man das. Aber viel hat dieser Ortsverein zu dieser Zeit nicht mehr erlebt“, bringt es der Vorstandsfunktionär auf den Punkt, warum er die verbliebenen Mitglieder gerne mit in den Ortsverein Evingsen-Nettenscheid bringen möchte.

„Der ist sehr rege. Die machen Spielenachmittage, gehen Kegeln, Schwimmen und machen Ausflüge. Ich war schon öfter mal bei den Veranstaltungen im Bürgerzentrum Nettenscheid und bin da sehr herzlich empfangen worden“, freut sich Kilsch, dass diese Kontaktaufnahme so reibungslos funktioniert hat. Awo-Mitglied ist er selbst schon 20 Jahre. Noch länger ist Kassierer Arno Spilker mit dabei. Er hat auch noch deutlich aktivere Zeiten kennengelernt, als der Awo-Ortsverein Altena als soziales Organ ein Forum der Begegnung war.

Die Mitglieder trafen sich zunächst lange Zeit an der Lüdenscheider Straße und später in der Burg Holtzbrinck. „Zu den einwohnerstarken Hochzeiten Altenas waren zwei Ortsvereine ganz legitim - auch im Hinblick auf die vor Ort betriebenen Institutionen der Arbeiterwohlfahrt wie der Schuldnerberatung und der Kindertagesstätte in der Heimecke. Die Kindergartenangelegenheiten wurden aber zumeist von der Awo Evingsen-Nettenscheid betreut“, wissen Kilsch und Spilker. Dort in der Kindertageseinrichtung wird nun auch die Fusionsversammlung stattfinden. Am 10. Januar kommen um 14.30 Uhr die Vorstände und Mitglieder zusammen, um die Awo Altena-Nettenscheid zu gründen.

Friedrich-Wilhelm Kilsch sieht darin eine Chance: „Die wenigen Altenaer Mitglieder bekommen eine neue Heimat und der Verein Evingsen-Nettenscheid ein paar Mitglieder hinzu. Das kann nur gut sein für alle Beteiligten.“ Gemeldet wird die Fusion anschließend beim Awo-Unterbezirk Hagen-Märkischer Kreis. Ähnlich wie bei anderen Wohlfahrts- und Sozialverbänden werden sämtliche Awo-Mitglieder immer einem Ortsverband zugeordnet. Der Unterbezirk bringt sich in vielen sozialen Bereichen im Märkischen Kreis ein. Von Familienhilfe über die beeliebten Seniorenreisen bis hin zur Integration - es gibt viele Anlaufstellen, die von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen aufgesucht werden können.

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