Johanniter fahren letzten Einsatz

Aktive und ehemalige Mitarbeiter der Johanniter haben sich zum Abschiednehmen getroffen.

Altena - Trauriger Abschied: Am 31. März hieß es für die Johanniter in Südwestfalen zum letzten Mal „Einsatz für den Krankenwagen Altena“. Nach über 20 Jahren war am Montag der letzte Tag der Johanniter im Rettungsdienst Altena.

Die Johanniter waren bereits im Jahr 1856 in der Burgstadt tätig, als der Johanniterorden auf der Burg Altena bis 1906 ein Krankenhaus betrieben hat. 84 Jahre später, 1990, stiegen die Johanniter in den Rettungsdienst der Stadt Altena und später für den Märkischen Kreis ein, den sie bis zum 31. März 2014 ausgeübt haben.

Die Johanniter Südwestfalen mit Dienststellen in Altena, Iserlohn, Olpe, Siegen und dem Verwaltungssitz in Lüdenscheid bedauern den Verlust des Rettungsdienstes sehr. Nicht nur, weil in der Stadt Altena der Grundstein der heutigen Johanniter-Einsatzeinheit Südwestfalen und der Auslandshilfe gelegt wurde, sondern auch, weil der Rettungsdienst seit Gründung der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Jahr 1952 eine der wichtigsten satzungsgemäßen Aufgaben ist.

Mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Rettungsdienstes waren die Johanniter motiviert, professionell und mit dem Gedanken des Johanniter-Mottos „Aus Liebe zum Leben“ bis zur letzten Minute im Rettungsdienst tätig.

Auf Grund der europaweiten Ausschreibung des Rettungsdienstes unterlagen die Johanniter zuletzt im Juni 2013 in der Stadt Lüdenscheid einem Privatanbieter. Nun traf es auch den Standort Altena, nachdem der Märkische Kreis den Vertrag mit den Johannitern kündigte.

Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter trafen sich am Montag, um Abschied zu nehmen von der Rettungswache Altena. Eingeladen waren auch Ehemalige, die in den vergangenen 20 Jahren als Johanniterteam Altena im Rettungsdienst tätig waren.

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