Baustellen: An der Werdohler Straße ist noch Geduld gefragt

Hemecker Weg heute wieder frei

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Blick in die Baugrube: Auf einer Länge von fast 900 Metern wird die Ferngasleitung in Richtung Werdohl erneuert.  

Altena – Zwei Straßensperrungen beeinträchtigen den Verkehr in der Burgstadt. Beide betreffen wichtige Verbindungswege. Da ist mit überregionaler Bedeutung die Bundesstraße 236 am Ortsausgang in Richtung Werdohl, und da ist die Landstraße 694 zwischen Altena und Rosmart – besser bekannt als Hemecker Weg. In zumindest einem Fall zeichnet sich eine Erleichterung der Verkehrssituation ab.

 Die Verbindung zwischen Mühlenrahmede und dem Industriegebiet Rosmart soll im Laufe des Dienstagsvormittages wieder freigegeben werden, berichtete gestern Andreas Berg, Sprecher von Straßen.NRW.

Gestern Mittag gelangte man mit dem Auto nur bis zur Sperrung am Abzweig Bergfeld. Befahren wurde die Straße aber doch, denn aus Fahrtrichtung Lüdenscheid näherten sich immer wieder einmal Autos. Am 12. August verkündete Straßen.NRW, dass die Strecke gesperrt werden muss, weil es eine massive Gefahr durch Bäume gebe, die umzustürzen drohen.

Es ging zunächst um 250 Fichten und einige Eschen. Ein Gutachter hatte festgestellt, dass die Bäume nicht zu halten sind. Trockenstress und der Borkenkäfer hatten auch hier ihre Spuren hinterlassen. Rund 300 Bäume wurden gefällt, berichtet Andreas Berg.

Zwischen Altena und Werdohl ist aber weiterhin Geduld gefragt: An der Großbaustelle im Zuge der B236 gelangt man am Ortsausgang Richtung Werdohl derzeit bis zur Winkelsener Brücke. Dann versperren eine Schranke und eine Ampel auf Dauerrot den weiteren Weg. Nicht jedoch für alle Fahrzeuge. Einige Fahrten der MVG können die Baustelle durchfahren, weil sie mittels Telefonverbindung die Schranke öffnen können. Das bestätige MVG-Pressesprecher Jochen Sulies, der aber nicht spezifizieren konnte, um welche Fahrten es sich handelt. Er vermutet aber, dass es hier um Schülerverkehr geht.

Auf einer Länge von rund 900 Metern wird eine Hochdruck-Ferngasleitung erneuert, die sogenannte Südwestfalenleitung. Bis Mitte September, so hatte es Fernleitungsnetzbetreiber Open Grid mit Sitz in Essen zunächst mitgeteilt, solle das Bauvorhaben erledigt sein. Andreas Lehmann, Pressesprecher von Open Grid, bestätigte das gestern. Man sei gut im Plan. Mitte des kommenden Monats werde die Vollsperrung aufgehoben. Was dann entlang der Bundesstraße noch getan werden müsse, falle in den Bereich der Nebenarbeiten.

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