Nach monatelanger Vollsperrung

B236: Freie Fahrt ab dem Wochenende

Gas-Baustelle B236 Altena Winkelsen
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Die Bauarbeiten an der B236 in Altena sind beinahe beendet.

Ab dem Wochenende (17./18. Oktober) soll der Verkehr nach sechs Monaten Vollsperrung endlich wieder über die B236 rollen. Allerdings gibt es weiterhin Einschränkungen.

Altena/Werdohl – Noch steht der Öffnungstermin für die Bundesstraße 236 zwischen Altena und Werdohl, die schon seit mehreren Monaten vollständig gesperrt ist: Gasnetzbetreiber Open Grid Europe (OGE) saniert dort auf einer Strecke von 800 Metern Gasrohre. Die Bauarbeiten sollen am Freitag (16. Oktober) beendet werden.

Zuletzt hatte es Probleme gegeben und der ursprüngliche Öffnungstermin vor rund vier Wochen konnte nicht eingehalten werden. Nun seien die Arbeiten allerdings so gut wie abgeschlossen, teilte OGE-Sprecher Helmut Roloff auf Anfrage mit.

Asphalt-Deckschicht muss noch aushärten

„Derzeit verbauen die Arbeiter noch die neue Asphalt-Deckschicht“, berichtet Roloff. Dies sei einer der letzten Arbeitsschritte unter Vollsperrung, um eine Beschädigung der Fahrbahn durch Reifenspuren zu verhindern. Sobald der Asphalt ausgehärtet ist, werde die Baustelle in weiten Teilen geräumt und die Straße am Wochenende wieder für den Verkehr zwischen Altena und Werdohl freigegeben. Den konkreten Termin am Wochenende kann er noch nicht nennen.

Allerdings wird die B 236 erstmal nur einspurig mit einer Ampelschaltung freigegeben, sagt Helmut Roloff. Nachts ist die B236 auch während der Baustelle halbseitig befahrbar. Verkehrsteilnehmer müssen also Wartezeiten einplanen. Grund für die halbseitige Sperrung sind Restarbeiten am Gehweg, der im Zuge der Sanierung der Gasleitung mit erneuert werden soll. Noch ist er nicht fertig.

Gehweg noch nicht fertig: B236 halbseitig gesperrt

Weil zwischen der B 236 und den Industriebrachen an der Straße teilweise nur wenig Platz ist, habe man zum Schutz der Arbeiter beschlossen, die Sperrbaken stehen zu lassen. So bleibt ein Sicherheitsabstand zum fließenden Verkehr gewahrt. Helmut Roloff schätzt, dass es eine bis zwei Wochen dauern wird, bis auch der Bürgersteig fertiggestellt ist und die Bundesstraße dann wieder vollständig freigegeben werden kann. Sobald die letzten Pflastersteine verlegt sind, werden die Ampeln endgültig abgebaut.

Spätestens im November sollte für Auto-, Motorradfahrer und Lkw ein Durchkommen ohne Hindernisse und Wartezeiten wieder möglich sein. Gerade der Lieferverkehr war zuletzt durch die Sperrung der B 236 und weitere Baustellen, unter anderem am Höhenweg auf Rosmart und im Versetal, beeinträchtigt. So wurden Umwege von teilweise mehr als 40 Kilometern nötig.

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