Da wächst schon Gras drüber

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Der Zugang zur ehemaligen Firma Müller&Schröder ist versperrt. Über die Rampe aus Bauschutt wächst mittlerweile Gras. ▪

ALTENA ▪ Seit einigen Monaten liegt ein großer Haufen Bauschutt auf dem Bürgersteig vor den ehemaligen Hallen der Firma Müller&Schröder an der Nettestraße. Mittlerweile wächst sogar schon Gras auf dem Hügel, der trotzdem das Bild der heruntergekommenen Firmenfassade nicht verschönern kann.

Grund für den Einriss einer Wand an der Firma und die Aufschüttung des Schutthaufens war die Entnahme von Bodenproben, um eine mögliche Verseuchung des Geländes auszuschließen. Als Rampe ermöglichte der Bauabfall einem Bagger die Zufahrt ins Innere der Halle. Seitdem hat sich nicht mehr viel getan.

„Für so einen Schutthaufen auf dem Bürgersteig“, braucht man eine Verkehrsrechtliche Genehmigung vom Ordnungsamt“, erklärt Rainer Hoffmann von der Behörde. Diese werde fast immer erteilt, solange keine größeren Verkehrsbehinderungen vorliegen, sagte der städtische Mitarbeiter.

Die Gebühr für eine Sperrung öffentlicher Wege oder in diesem Fall die Lagerung von Bauschutt, beläuft sich auf 2,50 Euro pro Quadratmeter und Monat. „Eine Begrenzung der Nutzung ist dann nicht vorgesehen“, so Rainer Hoffmann von der Stadt. Diese Sondernutzung könne dann immer wieder verlängert werden, betonte der Mitarbeiter des Ordnungsamtes.

Wann der Schutthaufen an der Nettestraße wieder verschwindet, konnte der städtische Mitarbeiter nicht sagen. „Das liegt in der Hand des Nutzers.“

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