Baumfällarbeiten zwischen Hügelweg und Rahmedestraße

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Der Rückekran steht auf dem Hügelweg und bewegt das Holz der gefällten Bäume über die Leitplanke hinweg.

Altena - Etwa 60 Buchen, Eichen, Erlen und Birken werden seit Montagmorgen, 16. Februar, am Hang zwischen Hügelweg und Rahmedestraße gefällt. Nötig ist diese Maßnahme, da die Bäume umzustürzen drohen und daher eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellen. Letzterer fließt – durch Baustellenampeln geregelt – momentan nur auf einer Seite der Rahmedestraße.

AK-Leser erinnern sich: In der Nacht auf Samstag, 31. Januar, hatte Schneebruch an der Stelle bereits mehrere Eichen zu Fall gebracht und den Straßenverkehr zwischen Altena und Lüdenscheid stundenlang lahmgelegt.

„Die Bäume sind faul und haben in dem felsigen Boden am Hang keinen Halt mehr. Deshalb müssen sie gefällt werden“, sagte gestern Albert Ebel, Chef des Altenaer Gartenbau- und Forstunternehmens Ebel. Zusammen mit dem Iserlohner Forstunternehmen Schmidt führt die Firma die Baumaßnahme der Stadt Altena jetzt durch. Der Hügelweg ist währenddessen für den Verkehr gesperrt. Auch die hangseitige Fahrspur der Rahmedestraße ist gesperrt. Jene in Richtung Altena wird nun abwechselnd von Fahrzeugen aus beiden Richtungen genutzt. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Baustelle genau gegenüber der Einmündung zum Breitenhagen befindet. Wer von dort aus abbiegen möchte, muss ebenfalls an einer Baustellenampel warten. „Drei bis vier Minuten sind die Rotphasen jeweils lang“, sagt Ebel. Bislang sei es aber noch nicht besonders chaotisch zugegangen. Den Kreuzungsbereich wollten die beiden Forstunternehmen bis Montagabend, 16. Februar, abgearbeitet haben und die Baustelle ab Dienstag, 17. Februar, weiter in Richtung Lüdenscheid verlegen – näher an die am Hügelweg gelegene Häuserreihe. „Bis alles fertig ist, wird es noch bis einschließlich Mittwoch, eventuell Donnerstag, dauern“, schätzt Ebel. Dann werde auch wieder der Straßenverkehr normal fließen.

Der felsige Boden am Hang mache den Einsatz kompliziert, da die Abrutschgefahr für die Mitarbeiter größer sei als auf normalem Waldboden, sagt Ebel. Dazu käme die beengte Situation auf Hügelweg und Rahmedestraße. „Der Rückekran steht deshalb auf dem Hügelweg und bewegt über die Leitplanke hinweg das Holz. Zwei Mitarbeiter mit Motorsägen stehen direkt im Hang.“ Zwei weitere stehen an der Rahmedestraße, um für Verkehrssicherheit zu sorgen. Am Mittag des ersten Arbeitstages waren es bereits rund 80 Kubikmeter Holz, die grob zerkleinert von der Baustelle abtransportiert worden waren, erklärte der Forstunternehmer. „Am Ende der Maßnahme werden es etwa 500 Kubikmeter sein.“

Von Kristina Köller

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