Den Dreck machen schon die anderen weg...

Bauhof im Stress: Feuerwerksreste mit vielen LKW-Ladungen aus der Stadt entfernt

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Bauhof-Mitarbeiter Uwe Unterlauf und Kollegen waren gestern viele Stunden im Einsatz, in der Stadt die Reste des Feuerwerks zu beseitigen. Dabei war die Ladefläche des Bauhof-Kleinlasters viele Male gut gefüllt.

Altena - Den Drecke machen schon die anderen Weg! Nach diesem Motto handelten auch in diesem Jahr viele Bürger, die in  Altena Feuerwerksreste in der Stadt einfach liegen ließen. Der Bauhof hat's gerichtet - danke dafür!

Am Neujahrstag greifen die Mitarbeiter des Bauhofs noch nicht zu Schüppe und Besen. „Wir haben die Hoffnung, dass, wenn die Feuerwerksfans ausgeschlafen haben, sie auch den von ihnen verursachten Müll beseitigen“, sagt Volker Richter. Doch wie so oft: „Leider sind das stadtweit nur Einzelfälle“, sagt Volker Richter. Und deshalb schickte der Chef des Bauhofs gestern seine Männer los zum Saubermachen. Wermutstropfen: Die Herren in Orange mussten alles händisch beseitigen, beide Kehrmaschinen des Bauhofs sind zurzeit außer Betrieb.

Berge von Feuerwerks-Müll ließen Feuerwerksfreunde auch an den Lenneterrassen achtlos zurück.

 „Die große Kehrmaschine befindet sich noch in der Werkstatt in Bochum. Die kleine, mit der wir bekanntlich besonders die Innenstadtachsen reinigen, ist aber auch defekt“, sagt Richter. Beide Geräte, so hofft der Altenaer, „sollten aber vielleicht schon heute wieder betriebsbereit sein.“ Die kleine Kehrmaschine hätte der Bauhof in der Stadt aber auch im betriebsfertigen Zustand nicht einsetzen können. „Wir arbeiten bekanntlich mit Wasser. Und weil es so kalt ist, hätten wir uns unter Umständen eine eigene Eisschicht gelegt“, sagt Richter. Überstunden mussten seine Männer für die Beseitigung des Feuerwerks-Drecks nicht einlegen. Doch es sei leider so, dass es an vielen Stellen vorkomme, dass man den Verursacher ja nicht benennen könne. „Da machen es sich die Leute ganz einfach“, sagt Richter. „Der Bauhof wird’s schon richten...“ Mehr als ein halbes dutzend Mal musste der Klein-Lkw des Bauhofs gestern seine Ladefläche abkippen, so viele Reste der bunten Himmelsstürmer lagen „praktisch an und auf jeder Straße in der Stadt.“

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