Bauhof hilft durstigen Straßenbäumen

Drainagen für das Wurzelwerk

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Der Baubetriebshof beugt Schlimmerem vor, indem er im Innenstadtbereich und am Bahnhof die Bäume künstlich bewässert. Dafür sind Drainagen in den Boden eingelassen.

Altena - Der Baubetriebshof gönnt den von ihm bewirtschafteten Bäumen ein wenig Erholung von der trockenen Sommerhitze: Am Montag fuhren die Mitarbeiter mit einem mobilen Tank durchs Wirtschaftsgebiet, um die Drainagen an den Wurzeln zu wässern.

Gedacht sind Drainagen eigentlich zum Ableiten von Wasser - „aber man kann das System auch umgekehrt nutzen und Wasser kontinuierlich zufügen“, erklärt Bauhofleiter Volker Richter. Bei weniger Bewuchs sind die kleinen Röhren rund um die Baumwurzeln sogar gut erkennbar. Der Schlauch des Tankwagens befüllt nur sie, damit das Wasser gezielt an den Wurzeln ankommt. „Den Boden zu bewässern nützt im Moment leider nichts“, bedauert Volker Richter. Die Erde ist zu trocken, um die Feuchtigkeit aufnehmen zu können, viel Wasser fließt im Moment einfach ab. Aber auch gut bewässerte Flächen überstehen die pralle Sonne im Moment nicht gut. Deutlich sichtbar ist das an den vom Bauhof gepflanzten Blumenwiesen: „Die sind leider von oben arg verbrannt“, bedauert Volker Richter. Er und sein Team hätten besonders gerne zum Mittelaltermarkt, wenn viele Tausend Gäste im Stadtgebiet sind, eine pralle und bunte Pracht präsentiert. „Nur unterhalb des Selve-Denkmals, wo es etwas schattiger ist, stehen die Blüten noch etwa so, wie wir uns das vorgestellt hatten“, sagt er. Der Bauhof bleibt aber an allen Pflanzen dran und kümmert sich auch um die Kübel in der Innenstadt und die Beete im Holtzbrinckpark - so gut, wie es eben bei der Hitze geht

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