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Die Autos werden breiter, die Straßen aber nicht

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Von: Thomas Keim

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Für den Winterdienst mietet sich der Bauhof schwere Unimogs. Sie benötigen eine Durchfahrtsbreite von mehr als drei Metern.
Für den Winterdienst mietet sich der Bauhof schwere Unimogs. Sie benötigen eine Durchfahrtsbreite von mehr als drei Metern. © Thomas Keim

Der interkommunale Bauhof ist in die Winterdienst-Saison gestartet. Darauf macht Bauhofchef Robert Groppe aufmerksam. Zugleich beginnt damit eine Jahreszeit, in der Altenaer und Nachrodter Bürger mit Kraftfahrzeugen Rücksicht und Umsicht an den Tag legen sollten.

Altena/Nachrodt – Immer wieder stünden seine Männer auf den Räum- und Streufahrzeugen vor dem Problem, dass an Engstellen und in Kurvenbereichen der Platz knapp werde, berichtet Groppe. Und die Fahrzeuge mit dem großen Räumschild brauchen drei Meter und fünf Zentimeter Raum, sonst wird es zu knapp. Zwar werden vom Bauhof für eben diese Fälle bewegliche Parkverbotsschilder aufgestellt, doch die werden nach der Erfahrung der Winterdienst-Fahrer auch gerne mal ignoriert, was oft Folgen hat.

Kann der Mann am Steuer des Streufahrzeuges nämlich seiner Aufgabe nicht nachkommen, sind anschließend Beschwerden beim Bauhof absehbar.

„Wir streuen und räumen natürlich, wo immer wir können“

„Wir streuen und räumen ansonsten natürlich, wo immer wir können“, versichert Robert Groppe. Werde ein Fahrer durch parkende Autos ausgebremst, so sei der gehalten, ein Foto von der Örtlichkeit zu schießen – „als Beleg, dass er auch tatsächlich da gewesen ist.“

Das Grundproblem fasst der Leiter des Bauhofes prägnant zusammen: „Die Fahrzeuge werden breiter, die Altenaer Straßen leider nicht.“ Es bleibe also nur, um Rücksicht und Verständnis zu bitten, betont Groppe.

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