Noch keine Einigung im Telefonstreit

Kein Anschluss unter dieser Nummer – das gilt nach wie vor für viele Telefone in Baugesellschaftswohnungen.

ALTENA ▪ Es wird weiter verhandelt – das ist das einzige konkrete Ergebnis des Gespräches am vergangenen Donnerstag zwischen Baugesellschaft, Unity Media und dem neuen Betreiber des Fernseh-Kabelnetzes, Big Medien.

Wie berichtet, ist in vielen Baugesellschaftswohnungen das Telefon tot, nachdem das Netz zum Jahreswechsel an Big Medien ging. Mieter, deren Telefon- und Internetanschlüsse vom bisherigen Fernsehanbieter Unity Media betrieben wurden, wurden die Verträge gekündigt. Es ist von rund 400 betroffenen Haushalten die Rede.

Grundsätzlich seien sich alle Beteiligten darüber einig gewesen, dass möglichst schnell eine einvernehmliche Lösung gefunden werden müsse. Das berichtete Baugesellschafts-Vorstand Joachim Effertz nach der Zusammenkunft. Es wird deshalb schon am Montag eine weitere Unterredung geben, diesmal im Kölner Hauptquartier von Unity Media.

Als Erfolg wertet es Effertz, dass er weiter an den Verhandlungen teilnehmen könne. Grundsätzlich handele es sich um eine Angelegenheit, die Big Medien und Unity Media untereinander regeln müssten, betont er.

Vertraglich sieht die Situation nach Effertz Worten so aus, dass zunächst Unity Media Eigentümer des Netzes war, über das die Fernsehprogramme verteilt wurde und das etliche Mieter auch als schnelles und kostengünstiges Netz für Telefon und Internet schätzten. Als die Baugesellschaft eine Art Gestattungsvertrag kündigte, die der Unity Media das Agieren in den Baugesellschaftswohnungen erlaubt, fiel das Netz formal an die Baugesellschaft, die es aber sofort an Big Medien weitergab.

Die Baugesellschaft habe in diesem Zusammenhang stets Wert darauf gelegt, dass das Netz auch für Telefon- und Internetanbieter offen bleiben müssen. Darüber gebe es auch vertragliche Vereinbarungen. ▪ ben.-

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