Bauboom: So sieht's im Gewerbepark Rosmart aus

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Der Gewerbepark Rosmart wächst.

Altena - Von Zweckbau bis Hingucker ist alles dabei im Gewerbepark Rosmart. Dort wird noch immer kräftig gebaut.

Noch steht an der Rosmarter Allee kein einziger Baum. Die werden noch kommen, sonst wäre ja der Name der Haupterschließungsstraße im Gewerbepark Rosmart – die Rosmarter Allee – eine Mogelpackung. Und ein Park ohne Bäume geht ja irgendwie auch gar nicht. 

„Gewerbepark“ heißt auch, dass es sich um was Besseres handelt als ein schnödes Gewerbegebiet. Das war jedenfalls der Anspruch, als nach der Jahrtausendwende mit der Erschließung des interkommunalen Gewerbegebietes begonnen wurde. 

Märkische Kaltformteile als Hingucker

Architektonisch anspruchsvoll sollte dort gebaut werden, wünschte sich der Altenaer Planungsausschuss, als 2001 ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben wurde, um die Realisierbarkeit des Gewerbeparks zu untersuchen. 

Gewonnen hat damals das Dortmunder Büro Planquadrat. Die Rosmarter Allee war ein prägender Bestandteil seines Entwurfs. 

Undtatsächlich entstand ein paar Jahre später an der Adresse Rosmarter Allee 2 ein Neubau, der bis heute als durchaus ästhetisch bezeichnet werden darf. Ein markantes Vordach prägt das Gebäude der Märkische Kaltformteile. Ein tolles Entree nicht nur für das Unternehmen selbst, sondern in dieser prominenten Lage auch für das gesamte Gebiet. 

Auch das wenig später erbaute Gebäude an der Rosmarter Allee 112 kann sich sehen lassen. Die Pläne für das neue Gerätehaus der Löschgruppe Rosmart zeichnete das Lüdenscheider Architekturbüro KKW. 

Pläne für Discounter

Dann allerdings ging es eher nüchtern weiter: Zwei Handwerker errichteten kleinere Hallen, beide nichts Besonderes, wenn man mal von der großen Photovoltaikanlage auf einer von ihnen absieht. 

Dann kam die große Flaute, es wurde kaum noch etwas verkauft im Gewerbepark. Dessen Geschäftsleitung bandelte zwischendurch sogar mit Aldi an, der Discounter suchte zu der Zeit einen Standort für ein neues Logistikzentrum. Ein Schmuckstück wäre das ganz sicher nicht geworden, es wurde aber auch nichts daraus. 

Nordic Gold fürs Auge

Nach Mekon – der Zaunhersteller baute 2010 ganz normal – kam Berghöfer. Das Lüdenscheider Unternehmen kaufte 2014 ein Grundstück, um ein Bandschneidzentrum und ein Bürogebäude zu errichten. Geplant hat das der Lüdenscheider Architekt Hansen, der dem Bürogebäude eine Fassadenverkleidung mit Blechen der Legierung Nordic Gold verpasste und so für einen echten Hingucker sorgte. 

Hier gibt's die Fotos vom Gewerbepark Rosmart

Auch der Bauboom der letzte drei Jahre setzt im Gewerbepark den einen oder anderen Akzent. Die Repketaler Kunststoff Color zeigt, wie sich schon kleine Details bei der Fassadengestaltung positiv auswirken. Auch der noch eingerüstete Neubau von ipf lässt ahnen, dass er ansehnlich wird. 

Gerhardi: mehr Zweck als Optik

Auch der Märkische Kreis legt bei seinem neuen Feuerschutzzentrum, das derzeit entsteht, Wert auf Optik. Es gibt aber auch reine Zweckbauten wie die Kletterwelt, die von außen nicht viel her macht, und die Elbik-Stanztechnik. 

Auch beim „dicksten Fisch“ im Gewerbepark ging es mehr um Funktionalität als um Optik. Zeichen setzt der Neubau der Firma Gerhardi auf ganz andere Weise: Er ist auch vom zehn Kilometer entfernten Hegenscheid aus noch sehr gut zu sehen.

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