Baubetriebshof beseitigt Gefahrgut

Treibholz aus der Lenne wird eingesammelt

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Der Lenne-Wasserstand ist gesunken - Zeit für die Männer vom Baubetriebshof, Treibgut und -Holz einzusammeln und zu entsorgen. Hier an der Mittleren Brücke.

Altena – Davon träumt jedes Kind, wenn es sich eine Bude im Garten bauen will: Kleine und große Zweige, Äste und mitunter sogar mächtige Holzstücke.

Wer in den vergangen Tagen an der Mittleren Brücke vorbei ging, sah die Berge von Treibholz, die das Lennewasser noch immer gegen einen Pfeiler drückt. „Dann sind wir gefragt“, sagt Volker Richter. Seine Männer vom Baubetriebshof müssen nämlich regelmäßig die Lenne von solchem Gefahrgut befreien. 

Allein gestern bargen sie mit schwerem Gerät einen mächtigen Stamm, der, wenn er die Lenne hinunter schwimmen würde, durchaus zur Gefahr werden könnte. „Wir werden aber nur tätig, wenn es der Wasserstand zulässt“, sagt Richter. „In Gefahr bringen wir uns nicht.“ Wer jetzt meint, das angeschwemmte Holz eigne sich besonders gut zum Verfeuern, der irrt. 

„Meist ist es durch und durch feucht und morsch. Wir entsorgen es bei uns auf dem Kompost.“ Für diese Art von Gewässerreinigung ist laut Satzung die Stadt zuständig. Kein Wasserverband ist da mit im Boot, wie Richter weiter erklärt. Auch den mächtigen Stamm, den das Hochwasser kürzlich am Markaner neben einem Pfeiler Der Brücke ablegte, hat der Bauhof entsorgt. „Alltag“, sagt Richter.

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