Spezielle Lösung für neues Dach

Zwischen den Häusern Lennestraße 30 und 31/33 ist eine interessante Gerüstlösung entstanden. -  Foto: Keim

Altena -  Etwas verwundert blicken Passanten himmelwärts, wenn sie in der unteren Lennestraße unterwegs sind. Zwischen den Häusern Lennestraße 30 und 31 ist eine Gerüstkonstruktion entstanden, die eher selten zu sehen ist.

Das Gerüstwerk lehnt sich auf beiden Straßenseiten an die Fassade an, und in etwa drei Metern Höhe verläuft eine Ebene zwischen beiden Seiten. „Gerüstbau für Fortgeschrittene“ sei das, urteilt ein Beobachter.

Manch ein Zuschauer hat hier schon gemutmaßt, dass die Fassade des teilweise entkernten Hauses Lennestraße 30 „abgestützt“ werden müsse, doch das ist nicht so. Architektin Christa Woschée, die die Baustelle für das Architekturbüro Ossenberg-Engels betreut, kennt den wahren der Grund für die Gerüstanlage. Das Gebäude mit den markanten schwarz-gelben Wandfliesen im Erdgeschoss bekommt nicht nur ein kompett neues Innenleben, sondern auch einen neuen Dachstuhl und ein neues Dach. Um diese Arbeiten zu ermöglichen, wurden die Gerüste aufgestellt. Von der Ebene der Traverse aus wird das Gerüst dann weiter bis zum Dachsims der Lennestraße 30 hinauf geführt.

Die derzeit zu besichtigende Lösung wurde gewählt, weil ein Gerüst, dass nur auf der Baustellenseite angebracht wäre, den so genannten Lichtraum der Lennestraße zu sehr einengen würde. Feuerwehr und Rettungsdienst stünden dann vor Problemen.

In der kommenden Woche rückt dann eine Zimmerei an, um den alten Dachstuhl zu entfernen und einen neuen zu errichten. Später gehen die Arbeiten auf der Lenneseite weiter. Hier bekommt die Immobilie in einem weiteren Schritt dann auch Balkone. Die vertrauten schwarz-gelben Fliesen werden mit der Fassadenerneuerung dann verschwinden. - Thomas Keim

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