Bald gibt es Führungen durch den Stollen

ALTENA- Die Realisierung des Burgaufzugs rückt in greifbare Nähe: Die Finanzierungszusagen liegen vor und somit ist der 3. Regionale-Stern zum Greifen nahe (wir berichteten).

Neben dem Sponsor, der in geschäftlicher Verbindungen mit Altena steht und der Stadt die benötigten 285 000 Euro zur Verfügung stellt, begeistern sich viele andere Menschen für den Burgaufzug. So haben sich 25 Architekturbüros an dem europaweiten Entwurfwettbewerb zur Gestaltung und Bespielung des rund 90 Meter langen Stollens beteiligt. „Das ist schon erstaunlich“, meinte Dr. Andreas Hollstein am Donnerstag während der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses. Das zeige, das dieses Projekt Renommee habe, denn der finanzielle Rahmen zur Umsetzung und auch die Preisgelder hätten ein relativ geringes Volumen. Abgeschlossen sein soll der Wettbewerb Ende September.

Hollstein berichtete auch, dass die Stadt Altena und der Märkische Kreis inzwischen die volle Verantwortung und Zuständigkeit für den alten Luftschutzstollen übernommen haben. Das geotechnische Gutachten besage, dass der Fels ausgesprochen fest ist und keine Probleme zu erwarten seien. Ein eigenes Bild machen können sich die Altenaer demnächst, denn nach dem Mittelalterfest sind regelmäßige Führungen geplant. „Wir wollen neugierig machen“, so Hollstein und auch bei den Bürgern noch mehr Akzeptanz für das Vorhaben schaffen.

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