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Bahntickets: Viele Verkaufsstellen im MK fallen weg - Altena hat Glück

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Von: Johannes Opfermann

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Seit 1. Februar fahren auf der Ruhr-Sieg-Strecke durch das Lennetal wieder Züge der Deutschen Bahn.
Seit dem 1. Februar fahren auf der Ruhr-Sieg-Strecke wieder Züge der Deutschen Bahn durch das Lennetal. Doch der Ticketkauf wird nun schwieriger. © Christos Christogeros

Im MK ist es mit der Bahn nicht immer ganz einfach. Nun fallen viele Verkaufsstellen weg. Doch Altena hat Glück.

Altena – Das Abellio-Aus und der Stotter-Start beim IC sind nicht die einzigen Schwierigkeiten beim Bahnfahren im Lennetal. Auch der Kauf von Tickets vor Ort wird schwieriger, nachdem mehrere Reisebüros im Lennetal diesen Service nicht länger anbietet.

Eine Leserin der Zeitung, die namentlich nicht genannt werden möchte, hatte darauf aufmerksam gemacht, dass schon seit dem 1. Januar keine Bahntickets mehr im Reiseland Plettenberg gekauft werden können. „Das finde ich schade, das Bahnfahren wäre eine Alternative zum Auto“, sagt sie. „Man hatte zack-zack die richtigen Zugverbindungen und konnte auch Sparpreise bekommen. Ich finde das unmöglich von der Bahn. Da braucht man nicht damit zu werben, vom Auto auf die Bahn umzusteigen.“ Auf Nachfrage bestätigt Reiseland-Inhaber Thorsten Schröder, dass sein Reisebüro seit dem Jahreswechsel keine Bahntickets mehr vor Ort verkauft. „Dass damit Schluss ist, liegt daran, dass die Bahn die entsprechenden Verträge ändern wollte. Es ist dadurch nicht mehr kostendeckend.“

Bahntickets: Während viele Verkaufsstellen im MK wegfallen hat Altena Glück

Die Marge beim Ticketverkauf setzte sich bislang aus einem Mix aus einer Servicegebühr und einer Provision zusammen. Die Vergütung seitens der Bahn falle nun weg. Auch die DB-Agentur in Finnentrop schließt daher zum 1. März.

Gute Nachrichten gibt es aber für alle Altenaer: In der DB-Agentur im Reisebüro Zöller an der Kirchstraße in der Innenstadt soll es weiterhin Bahntickets zu kaufen geben, versichert Inhaber Thomas Eltzner: „Wir haben nicht vor, das zu ändern.“ In Zeiten von Corona und Streckensperrungen sei es zwar schwierig, zu sagen, wie stark der Bahnticketverkauf noch angenommen würde. „Die Bahn macht aber immer noch einen Teil des Geschäftes aus und gehört für uns als Vollservice dazu“, sagt Thomas Eltzner.

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