Bahnstrecke Altena: Samstag ist Behelf vorbei

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Noch wird rund um den Bahnhof gebaut.

ALTENA - Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen auf der Ruhr-Sieg-Strecke der Deutschen Bahn AG verlaufen „voll nach Zeitplan“. Rund um den Altenaer Bahnhof „ist Samstag der Behelf vorbei“, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte.

Wieviel Geld die Deutsche Bahn AG dabei in die Hand nimmt, um insgesamt 2 000 Tonnen Schotter und noch einmal mehr als 2 000 Tonnen Schienenunterbau, 600 Meter Schienen und über 500 Schwellen zu erneuern, konnte ein Bahnsprecher nicht quantifizieren. „Das ist eher eine kleine Maßnahme für uns“, verblüffte der Mann.

Wie dem auch sei: Seit Freitag vergangener Woche geht bis zum Bahnhof Altena aus Richtung Hagen-Letmathe gar nichts mehr – und in die Gegenrichtung (Siegen) ebenfalls nicht.

Dennoch bleibt festzuhalten: Der von der Abellio eingerichtete Schienenersatzverkehr (Busse) wird gut angenommen und führt nur zu begrenztem Mehr-Stress bei den Reisenden. Denn die müssen auf der längsten Route bis nach Grevenbrück mehr als 70 Minuten einplanen – der Abellio schafft das immerhin in knapp 30 Minuten.

Nach der Fertigstellung in Altena arbeitet sich die Bahn weiter die Strecke hinauf, es folgen Werdohl und später dann die Endpunkte der Bahnlinie. Nur einmal ist es in diesen noch einmal knapp fünf Wochen dann möglich, die gesamte Strecke behelfsmäßig zu befahren. Das haben sich Gewerbetreibende in Finnentrop und Plettenberg ausbedungen, die auf die Bahn augewiesen sind.

Die neuen Schwellen und stählernden Gleise sollen im übrigen die Sicherheit der Fahrgäste erhöhen. Denn auch dieses Material alterte mit den Jahren.

von Johannes Bonnekoh

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