Behördlich gesperrtes Haus

Feuer im Kamin: Polizei-Einsatz im Problemhaus an der Bahnhofstraße

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Von außen ist auch für den unbedarften Passanten sichtbar, dass es sich in dem betreffenden Wohnhaus nicht gut wohnen lässt. Polizei und Ordnungsamt haben den schlechten Zustand wahrgenommen und es deshalb für unbewohnbar erklärt.

[Update, 13.54 Uhr] Altena - Rauchentwicklung im Haus Bahnhofstraße 51 rief am Sonntagabend gegen 17.45 Uhr nicht nur die Feuerwehr auf den Plan, sondern auch die Polizei. Die Beamten hatten das Haus vor einiger Zeit in Absprache mit dem Ordnungsamt für unbewohnbar erklärt.

Vorgefunden wurde ein brennender Kaminofen, der den Rauch verursacht hatte. Aber kein Verursacher. Bedingt durch die behördlich erklärte Unbewohnbarkeit liegen deshalb zumindest die Straftatbestände Siegelbruch und Hausfriedensbruch vor.

In der Vergangenheit war das Haus durch diverse pyrotechnische Experimente eines Bewohners bekannt geworden.

„Vielleicht sogar noch mehr, wenn bei der Aktion auch noch etwas beschädigt oder gestohlen wurde“, erklärt die Polizei.

Für unbewohnbar erklärte Gebäude dürfen maximal noch vom Hauseigentümer betreten werden. Unter polizeilicher Beobachtung hatte das Wohnhaus im vergangenen Jahr mehrfach gestanden. Nachdem ein Bewohner die Nachbarschaft mehrfach mit lauten Knallen verschreckt und weitere nicht legale pyrotechnische Experimente gemacht hatte, war die betreffende Wohung zwangsgeräumt worden.

Ob es sich bei dem Verursacher des Feuerwehreinsatzes am Sonntag um den ehemaligen Bewohner handelte, war zunächst nicht bekannt. Vorm Hauseingang lagen aber Überreste des „Lieblingsspielzeugs“: Gezündete Feuerwerkskörper.

Der Einsatz der Feuerwehr endete am Sonntag kurz nach 18 Uhr. Die Bahnhofstraße war während des Einsatzes gesperrt. Im Einsatz waren die Feuerwache, der Löschzug 1, ein Rettungswagen der Feuerwehr Iserlohn und die Polizei.

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