Altenaer Bahnhof stilvoll saniert

Andreas Opitz und Friedhelm Kraus sind Eigentümer des Bahnhofsgebäudes. Stolz präsentieren sie das Ergebnis der Kernsanierung. Der sehenswerte Dachstuhl zum Beispiel wurde erhalten und (im Gegensatz zu früher) sichtbar gemacht. Er wird als Sitzungsraum genutzt. Foto: Bender

Altena - Es war teuer, es hat lange gedauert und es hat sich (vor allem) gelohnt: Am Donnerstag. 26. Juni, beginnt der Umzug der Provinzial-Geschäftsstelle Geschäftsstelle Opitz und Rompza und der Kraus und Opitz Immobilien oHG.

Ab Montag sind die 16 Mitarbeiter der beiden Firmen im Bahnhofsgebäude zu erreichen. Friedhelm Kraus, Andreas Opitz und deren Ehefrauen haben das Gebäude im Jahre 2005 für einen symbolischen Preis von der Stadt erworben – es war klar, dass hoher Sanierungsbedarf bestand. Wie bei vielen anderen Altbauten steckte auch dieser voller unliebsamer Überraschungen. So sei die Verschalung eines Türmchens völlig verfault gewesen und habe erneuert werden müssen, erinnert sich Kraus.

Ursprünglich wollten die Inhaber das Gebäude an Fremdnutzer vermieten. Erst als sich diese Pläne nicht verwirklichen ließen, beschlossen sie, selbst dort einzuziehen.

2012 begannen die Sanierungsarbeiten, federführend war dabei die Architektin Dorothea Ossenberg-Engels. Sie schaffte den Spagat, einerseits hochmoderne Arbeitsplätze zu schaffen, andererseits aber Charme und Charakter der alten Empfangshalle und ihrer Nebenräume zu bewahren.

„Wegen des Umzugs sind wir am Donnerstag, 26. April, nur eingeschränkt erreichbar und am Freitag. 27. April, gar nicht“, berichtet Opitz und zeigt auf riesige Stapel Umzugskartons in der jetzigen Geschäftsstelle, in die übrigens das Werksarzt- zentrum einziehen wird.

Ab Montag sind die Mitarbeiter beider Firmen dann an ihrer neuen Wirkungsstätte für die Kunden da. - ben.-

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