Bahnhof Altena an zwölf Wochenenden gesperrt

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Vertreter von Deutscher Bahn und Abbellio stellen den Zeitplan der Bauarbeiten vor.

Altena - Am Samstag, 15. August, geht es los: Bis zum 2. November sperrt die Deutsche Bahn AG an den Wochenenden jeglichen Zugverkehr zwischen Letmathe bis Werdohl.

In diesem Zeitraum wird zwischen samstags 2 Uhr und montags 4 Uhr mit Hochdruck an der Modernisierung des Bahnhofes Altena gearbeitet. In den Nächten eben mit Flutlicht. „Leider“, so DB-Sprecher Torsten Nehring, „lassen sich damit Unannehmlichkeiten nicht vermeiden.“

Baulärm und Busverkehr

Gemeint ist damit neben dem zwangsläufig auftretendem Baulärm auch der ersatzweise von Abellio Rail eingesetzte Busverkehr ab Letmathe. Wer an diesen 12 Wochenenenden bis zum 2. November also durchs Lennetal fahren muss, sollte für den Abschnitt zwischen Letmathe und Werdohl „mindestens 40 Minuten zeitlichem Mehraufwand einkalkulieren“, sagt Abellio-Sprecher Philipp Liebermann.

Infos liefern Ersatzfahrpläne

An den Fahrtkosten ändert sich nichts, Ersatz-Fahrpläne liegen in allen Zügen aus und sind natürlich auch an den betroffenen Bahnhöfen via Aushang oder über das Internet erhältlich. An den 12 Wochenenden wird in Altena bevorzugt entlang und unter den Gleisen gearbeitet. Dabei wird zunächst der neue Fußgängertunnel so eingerichtet, dass er am Samstag, 22. August, mit großem technischen Aufwand unter dem ausgebaggerten Gleisbett von der Lenneseite aus hindurchgeschoben und -gezogen werden kann. Gesetzt werden anschließend Stück für Stück neue Bahnsteigkanten.

Barrierefreier Einstieg

Wie berichtet wird der Mittelbahnsteig zwischen den Gleisen 1 und 2 über eine Länge von 150 Metern von jetzt 38 auf dann 76 Zentimeter angehoben und damit barrierefrei. Gearbeitet wird auch an den unter Denkmalschutz stehenden Dachträgern, was unter Zugbetrieb nicht möglich ist. Sie werden zurzeit punktuell auf Rostschäden im Boden untersucht und dann gründlich saniert. Ob nach diesen 600 Stunden der Sperrung wirklich alles fertig ist? Christian Lützele, von DB-Netze, ist ganz sicher: „Da sind Profis am Werk. Das klappt!“ 

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