Bahnhof Altena wird zum Schmuckstück

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Am Bahnhof Altena tut sich was.

ALTENA - Die Entwicklung am Bahnhofsgebäude soll im Verlauf des Jahres sichtbar Fahrt aufnehmen. Die Eigentümer haben sich vorgenommen, die gesamte Immobilie nach einer äüßeren Überarbeitung jetzt auch innen komplett in Stand zu setzen.

Das bestätigt Andreas Opitz, der zusammen mit Friedrich Wilhem Kraus Eigentümer der Immobilie ist. Die Altenaer, die neben dem Versicherungsgeschäft auch in der Immobilienbranche tätig sind, haben die ehemalige Bahn-Immobilie im Jahr 2006 für einen symbolischen Preis von zwei Euro von der Stadt erworben.

Seitdem läuft die Suche nach geeigneten Mietern, die die Immobilie wieder mit Leben füllen. Derzeit gibt es einen Imbiss, einen Installationsbetrieb und natürlich die Bahnhofsbuchhandlung. Zudem ist eine Wohnung im Gebäude vermietet. Das heißt im Umkehrschluss: Es ist noch reichlich Platz vorhanden; denn die Immobilie bringt es auf eine Nutzfläche von immerhin 1300 Quadratmetern. „Bisher haben wir im Inneren nur scheibchenweise etwas gemacht“, berichtet Andreas Opitz. Jetzt aber habe man sich zu einer großen Lösung entschlossen. Die Umbauarbeiten zielen auf eine Nutzung durch Büros und Praxen, Entsprechend werden die Leitungsnetze ausgelegt, aber zum Beispiel auch die Heizung, Als wenig aussichtsreich hat sich in der Vergangenheit der Wunsch der Eigentümer erwiesen, im Bahnhofsgebäude Gastronomie anzusiedeln.

Für die neue Nutzung – also eine Ausrichtung auf Praxisräume und Büros, gibt es dagegen schon konkrete Pläne: Da ist zum einen ein EDV-Büro, das in der Bereich über der Buchhandlung einziehen will. Die ehemalige Expressguthalle ist dagegen für eine Physiotherapie-Praxis reserviert.

Zunächst mal müssen die Umbauarbeiten aber behördlicherseits abgesegnet werden. „Ein Bauantrag ist gestellt“, berichtet dazu Andreas Opitz. Da etliche Ämter beteiligt sind, rechnet Opitz mit einer Verfahrensdauer von drei bis fünf Monaten. Das Gesamtprojekt solle möglichst noch im Laufe dieses Jahres abgeschlossen werden. Für weitere Interessenten biete sich der Vorteil, dass eventuelle Wünsche hinsichtlich der Raumgestaltung noch berücksichtig werden könnten, so Andreas Opitz,

Erste Schritte der Eigentümer nach 2006 waren eine Reparatur des Daches, die Montage neuer Fenster und das Aufbringen eines neuen Außenanstrichs.

Und das ist noch geplant:

Infos rund um den weiteren Baufortschritt:

Nicht nur am Bahnhofsgebäude, auch im gesamten Umfeld soll sich noch einiges tun. Wichtige Stichworte sind hier der „Lennepark“ , eine weitere Fußgängerbrücke über den Fluss und natürlich weitere Arbeiten, für die die Bahn verantwortlich zeichnet. Konkret geht es dabei um eine neue Unterführung und die Sanierung des Bahnsteigs. Der wird barrierefrei gestaltet, muss teilweise um 38 Zentimeter angehoben werden. Details: Die Bahn baut zwei Aufzüge. Einen direkt am Bahnhof zur neuen Unterführung und einen weiteren an der Bahnhofstraße. Die Arbeiten sollten ursprünglich in 2011 beginnen. Das von der Stadt am Bahnhof erworbene Gelände wird nach und nach erschlossen und soll in der Endphase eine Fußgängerbrücke Richtung Markaner erhalten. Dann gäbe es dort eine direkte Anbindung an die Innenstadt.

von Thomas Keim

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