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Lärmschutz ab Dezember

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Von: Maximilian Birke

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Überall an den Schienen sind Arbeitertrupps im Einsatz. Sie gießen Beton in Holzverschalungen.
Überall an den Schienen sind Arbeitertrupps im Einsatz. Sie gießen Beton in Holzverschalungen. © Birke, Maximilian

Entlang der Lenneschiene wird weiter mächtig geschuftet. Mit hohem Tempo schreiten die Arbeiten an den Bahngleisen voran. Mehrere Projekte laufen parallel.

Altena – Entlang der Lenneschiene wird weiter mächtig geschuftet. Mit hohem Tempo schreiten die Arbeiten an den Bahngleisen voran. Mehrere Projekte laufen parallel. Teile der Zugstrecke müssen nach der Flutkatastrophe wieder instand gesetzt werden, zudem wird der derzeitige Haltepunkt Altena zu einem Bahnhof ausgebaut.

Fortschritte

Sichtbar werden derzeit aber vielmehr die Fortschritte beim Bau mehrerer unterschiedlich hoher und langer Lärmschutzwände. Veranschlagt wurden für den Bau seinerzeit rund 5,6 Millionen Euro. Die Fertigstellung war zuletzt für den 29. Oktober geplant. „Unter anderem aufgrund des Hochwassers im Sommer gibt es Einschränkungen beim Bau der Lärmschutzwände. Eine Fertigstellung bis zum 29. Oktober ist daher nicht mehr möglich“, teilte ein Bahnsprecher auf Nachfrage mit.

Aktuell würden die Gründungen der Schallschutzwände hergestellt, erklärte der Sprecher. „In diese werden anschließend Stützen einbetoniert. Zwischen die Stützen werden dann die Sockel sowie die Schallschutzelemente eingehoben.“

Arbeiten an den Schallschutzwänden

Bis in den Dezember sollen noch Arbeiten an den Schallschutzwänden erfolgen. „Ziel ist es, einen großen Teil der Wand bis Ende des Jahres fertigzustellen. Somit werden viele Anwohner bereits vor Lärm geschützt sein“, betont der Bahnsprecher. Wann genau die Maßnahme vollständig abgeschlossen ist, ist derzeit offen. Für die noch ausstehenden Arbeiten seien gegebenenfalls Sperrpausen notwendig, also Zeiten, in denen keine Züge fahren. Dies ist der Fall, wenn die Arbeiten für die Lärmschutzwände am gesperrten Gleis durchgeführt werden müssen. „Sollten die Restarbeiten nicht in diesem Jahr mehr umsetzbar sein, ist eine Fertigstellung bis Mitte 2022 realistisch.“

Die sonstigen Instandsetzungsarbeiten führe man unter Hochdruck aus. „Ziel ist, dass wir die Strecke zum Fahrplanwechsel im Dezember wieder planmäßig mit Personenzügen befahren können“, so die DB. Wichtig ist dafür die Reparatur des beschädigten Stellwerkes in Hohenlimburg. „Die Arbeiten verlaufen planmäßig, stufenweises Wiederhochfahren beginnt ab Ende Oktober“, sagt der Bahnsprecher.

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