Bäume an der Fuelbecker Straße: Häcksler im Einsatz

+
Ganze Baumstämme schreddern die Schlepper.

ALTENA ▪ Die kranken Bäume sind gefällt, an der Fuelbecker Straße wird jetzt aufgeräumt – und zwar mit schwerstem Gerät: Ein Neuenrader Unternehmen machte gestern im Auftrag der Firma Ebel aus den Resten der 28 Rotahorne Kleinholz – und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Starke Maschinen zermalmten Äste und Stammreste bis zu einem Durchmesser von 70 Zentimetern zu Hackschnitzeln. Die würden nun in einem Biomasseheizkraftwerk im Kreis Olpe verfeuert, erklärte Albert Ebel, der von der Stadt mit der Baufällaktion beauftragt worden ist.

Sehenswerte Aktion

Die Aktion war sehenswert: Mehrere Schlepper der 300 PS-Klasse waren im Einsatz, ein solches Gerät kostet weit über 150 000 Euro. Fast schon unscheinbar wirkte daneben der Schredder der österreichischen Firma Jenz, in den ein Greifarm büschelweise Äste, Stämme und Gestrüpp schob. Zwei mit hunderten von stählernen Dornen versehene Trommeln griffen dann das Holz und zerkleinerten es mit brachialer Gewalt zu Hackgut, das in riesige Container geblasen und anschließend abtransportiert wurde.

Umwege für alle Besucher der Talsperre

Jetzt müssen noch die Baumstümpfe abgefräst werden, dann ist die Arbeit erledigt. Ausdrücklich bedankte sich Ebel gestern bei den Anliegern der Fuelbecker Sraße. Die mussten in den letzten Tagen nicht nur Umwege in Kauf nehmen, sondern auch einiges an Lärm ertragen – trotzdem habe es praktisch keine Beschwerden gegeben. Das sei nicht selbstverständlich. ▪ Thomas Bender

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare