Lebenslang für die Angeklagte?

Bäckerei-Prozess: Urteil lässt auf sich warten

Prozess um Mord durch Unterlassen
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Symbolbild.

Altena - Ein Urteil im Bäckerei-Prozess vor dem Landgericht Hagen lässt weiter auf sich warten. Für die 48-jährige Angeklagte könnte es eine lebenslange Haftstrafe geben. Ein Sprecher des Gerichts erklärt den Grund für die Verzögerung.

Im Landgericht Hagen ist die für Freitag vorgesehene Sitzung des Bäckerei-Prozesses ausgefallen. Als Grund nannte Pressesprecher Bernhard Kuchler die Erkrankung einer Beisitzenden Richterin. Plädoyers und Urteil verzögern sich dadurch um weitere zwei bis drei Wochen.

Denn die Schwurgerichtskammer ist ab dem kommenden Montag vollauf mit dem „Rocker“-Prozess beschäftigt, in dem sich sechs Angeklagte aus Altena, Hagen und Iserlohn wegen Beteiligung verantworten müssen. Der Bäckerei-Prozess soll am 21. August ab 13 Uhr mit den Plädoyers fortgesetzt werden. Das Urteil wollen die Richter am 27. August ab 14 Uhr im Schwurgerichtssaal des Landgerichts verkünden.

Drei Berufsrichter und zwei Schöffen müssen nach der umfangreichen Beweisaufnahme entscheiden, ob der lebensgefährliche Messerstich der 48-jährigen ehemaligen Bäckerei-Filialleiterin in den Bauch ihrer 19-jährigen Altenaer Kollegin aus Versehen oder Mordabsicht erfolgte.

Sollten die Richter der Aussage des 19-jährigen Opfers folgen, droht der Angeklagten eine lebenslange Haftstrafe.

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