Am Winkelsen

B236: Vorbereitungen für Dauerbaustelle starten

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Halbseitig dicht: die B236 am Winkelsen.

Altena – Es sind nur die Vorboten, aber sie künden von einem großen Ärgernis: Die Vorbereitung für die Dauerbaustelle an der B236 haben begonnen.

Im Auftrag des Gasversorgers Open Grid Europa ist in Altena damit begonnen worden, an der Bundesstraße 236 zu arbeiten – genau genommen in deren Untergrund. 

Dort liegt die Südwestfalen-Ferngasleitung in der Straße. Sie muss in einem Bereich zwischen der ehemaligen Firma Bierbach und dem Stortel erneuert werden– unter Vollsperrung. 

Diese zwingt Autos, Motorräder und den Schwerverkehr zu großen Umwegen. Am 6. April geht es los, die Arbeiten sollen bis September dauern. 

Leitungen gasfrei machen

Die Maßnahme wird in zwei Baufelder aufgeteilt, um zu gewährleisten, dass der Winkelsen – und damit auch das Finanzamt – jederzeit erreichbar ist. Das erste Baufeld beschränkt sich auf den Bereich zwischen Lidl und Winkelsener Brücke. 

Während dort gebaut wird, geht es zum Finanzamt und zum Buchholz per Auto nur über Werdohl. Der zweite Bauabschnitt umfasst dann den Bereich zwischen Winkelsen und Stortel. Was jetzt bisher an der Werdohler Straße zu sehen ist, ist nur ein kleiner Vorgeschmack. 

Es werden sogenannte Kopflöcher ausgehoben, um die Hauptarbeiten vorzubereiten. Dabei kommt man mit einer halbseitigen Sperrung aus, eine Ampel regelt ab sofort den Verkehrsfluss. „Es geht darum, die Leitung abzutrennen und gasfrei zu machen“, sagt Helmut Roloff, Pressesprecher von Open Grid am Firmensitz in Essen. 

Es treffe sich dabei ganz gut, dass es derzeit eine geringere Verkehrsbelastung auf der Bundesstraße gibt. Stichworte: Corona, Schulschließungen und Einschränkung des Geschäftslebens. 

Umleitungsplan entwickelt

Mit Straßen.NRW hat der Gasversorger einen Umleitungsplan erarbeitet: Der Verkehr soll über Lüdenscheid und durchs Versetal geleitet werden. Die Strecke von Altena nach Werdohl, normalerweise knapp 16 Kilometer, würde sich dadurch mehr als verdoppeln

Deshalb dürften ortskundige Pkw-Fahrer über den Hemecker Weg und Rosmart sowie über den Höhenweg oder den Kohlberg ausweichen. Auch die Verbindung über den Nettenscheid zum Höllenstein dürfte dann wieder vermehrt interessant werden. 

Der Haken: Wer über Kohlberg oder Nettenscheid fährt, landet wiederum in einer Baustelle – auf der Westiger Straße in der Nette.

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