Großbaustelle bringt Unannehmlichkeiten

B236: Viele Einschränkungen für Verkehr - erste Abrisse im Brachenbereich angedacht

Für die Anwohner des Bereich Buchholz sind die Folgen der Sperrung unerfreulich.
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Für die Anwohner des Bereich Buchholz sind die Folgen der Sperrung unerfreulich.

Altena – Das dürfte ein nervenaufreibendes Frühjahr werden für die Altenaer und jene Verkehrsteilnehmer, die die Burgstadt auf ihrem Weg von A nach B durchqueren wollen. Der Versorger Open Grid mit Hauptsitz in Essen hat wie berichtet angekündigt, Teile der Gas-Südwestfalenleitung erneuern zu wollen. Folge: mehrmonatige Vollsperrung der B236 am Ortsausgang Richtung Werdohl.

Die Gasleitung liegt dort in der Fahrbahn der B236 und wird auf einer Länge von 870 Metern derselben Trasse ausgetauscht. Aufgrund der engen Raumsituation können die Rohre nur abschnittsweise aus- und eingebaut werden. Es werden lange Umwege über Umleitungsstrecken erforderlich.

Ziemlich parallel wird auch die Landstraße 698 in der Nette erneuert. Das geschieht zwar ohne Vollsperrung und gewissermaßen am anderen Ende der Stadt, dürfte aber zur angespannten Verkehrssituation einen guten Teil beitragen. Über das Vorhaben an der Westiger Straße ist auch im Hauptausschuss gesprochen worden.

Neben Zeitverlusten durch Umwege kommen im Zuge der Arbeiten der B236 auch unbequeme Zeiten auf die Anwohner des Bereichs Buchholz zu. Eine Nachfrage beim Ordnungamt ergab, das dort mit Rücksicht auf mögliche Einsätze der Feuerwehr mit Halteverboten zu rechnen sein wird. 

„Wir müssen uns noch nach einer Fläche umsehen, wo die Anwohner ihre Fahrzeuge abstellen können“, sagt Ulrike Anweiler, Leiterin des Ordnungsamtes. Die Platzverhältnisse seien dort sehr schwierig. Man werde die Anwohner noch informieren.

Für Feuerwehr und Rettungsdienst sei ein Durchfahren der Baustelle gewährleistet, berichtet im Übrigen Stadtplaner Roland Balkenhol. Im Fall eines Alarms müssten Baufahrzeuge, die eine freie Straßenseite einnehmen, schnell aus dem Bereich herausgefahren werden. 

Der Schulbusverkehr von und zum Buchholz kann im Übrigen aufrechterhalten werden. Morgens und mittags kann der Bus passieren. 

Vor dem Hintergrund der mehrmonatigen Sperrung gibt es im Übrigen erste Überlegungen, im Bereich der Brachen Bierbach und Schwarzenstein etwas zu unternehmen, also gegebenenfalls erste Gebäude abzureißen. „Man muss aber natürlich sehen, wie es in Ablauf hineinpasst“, sagt Stadtplaner Balkenhol.

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