Vollsperrung aufgehoben

B236 wieder frei: Viele fahren trotzdem Umleitung

 Halbseitig passierbar ist die Baustelle an der B236.
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Halbseitig passierbar ist die Baustelle an der B236.

Zumindest halbseitig rollt der Verkehr wieder über die B236, die ein halbes Jahr komplett gesperrt war. Trotzdem nutzen einige Fahrer noch die Umleitung.

Altena – Freie Fahrt gibt es zwar noch nicht auf der B 236. Die Verlegung der neuen Gasleitung der Open Grid Europe ist aber so weit gediehen, dass der Verkehr jetzt halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt werden kann.

Das war bisher aus Sicherheitsgründen nur dann möglich, wenn auf der Baustelle nicht gearbeitet wurde, also nachts und an Wochenenden. Jetzt sind die Arbeiter nur noch im Bereich der Gehwege beschäftigt, deshalb darf der Verkehr auf der Bundesstraße rund um die Uhr fließen.

Er habe deshalb die zuständige Firma beauftragt, die Beschilderung der Umleitung abzuräumen, erklärte Florian Splitt-Meyer vom Ordnungsamt der Stadt Altena. Das soll noch im Laufe der Woche passieren und wird auch die Anlieger des Straßenzuges Buchholzstraße/Kohlhagener Weg freuen – und zwar aus zwei Gründen.

Kohlhagener Weg: Zumutung für Anwohner

Zum einen durften sie über sechs Monate lang nicht vor ihrer Haustür parken, was vor allem für die Bewohner des Kohlhagener Weges eine echte Zumutung war. Zum anderen wurde der eigentlich nur für Anlieger freigegebene Straßenzug gerne als Umleitung genutzt. Das war auch in dieser Woche noch der Fall. Offenbar hat sich noch nicht überall herumgesprochen, dass die Baustelle wieder passierbar ist.

Allein im Buchholz wurden Dutzende von Halteverbotsschildern aufgestellt. Auch für die Umleitungsstrecke, die über Lüdenscheid und durchs Versetal nach Werdohl führte, wurde eine große Anzahl von Schildern benötigt. Einige davon mussten eigens für diese Baumaßnahme angefertigt werden.

Umleitung kostet fünfstellige Summe

Für so etwas gibt es Fachfirmen, die gemeinsam mit Straßen.NRW und den beteiligten Behörden einen Umleitungsplan erarbeiten und anschließend die entsprechenden Schilder aufstellen – und die sich das natürlich auch bezahlen lassen.

Zu den genauen Kosten einer so großflächigen Umleitung könne er nichts sagen, sagte Straßen.NRW-Sprecher Andreas Berg. Man müsse aber sicher von Kosten im fünfstelligen Bereich ausgehen. Sicherlich realistisch, wenn man berücksichtigt, dass für ein einziges Schild eine monatliche Miete von etwa zehn Euro verlangt wird.

Bezahlen müsse das „immer der, der diese Umleitung verursacht“, sagte Berg, im konkreten Fall also der Gasnetzbetreiber Open Grid

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