Awo zieht in neue Räume

Tageseltern dringend gesucht - vor allem in einer Stadt

Awo-Kindertagespflege in Altena: Lillian Tanzius, Sarah Lustinetz, Alina Poßekel und Daniela Wall (von links) vor dem neuen Büro an der Kirchstraße.
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Awo-Kindertagespflege: Lillian Tanzius, Sarah Lustinetz, Alina Poßekel und Daniela Wall (von links) vor dem neuen Büro.

Neue Räume, mehr Platz und ein großer Wunsch: Das Kindertagespflegebüro der Awo ist umgezogen. Die Mitarbeiter suchen händeringend weitere Tagesmütter und -väter. Vor allem in einer Stadt ist der Bedarf groß.

Altena – Das Kindertagespflegebüro der Arbeiterwohlfahrt (Awo) ist umgezogen und nicht mehr in den Räumlichkeiten in der Stadtbücherei an der Marktstraße, sondern an der Kirchstraße 4 zu finden. „Die zentrale Lage des neuen Büros ist prima und bürgernah, die Aufmerksamkeit der Bevölkerung größer geworden“, sagt Sarah Lustinetz.

Sie ist Ansprechpartnerin für die Kindertagespflege in der Burgstadt und mit ihren Kolleginnen Daniela Wall (zuständig für Nachrodt-Wiblingwerde, Werdohl und Balve) sowie Alina Poßekel (Neuenrade, Altena und Herscheid) in den neuen Räumlichkeiten zu finden – pandemiebedingt nach vorheriger Terminvereinbarung

Kindertagespflege „wachsender Berufszweig“

Der Umzug war nötig gewesen, weil die Fläche im ehemaligen CDU-Wahlkampfbüro an der Kirchstraße größer und zentraler als die bisherigen Räumlichkeiten in der Stadtbücherei sind und die Kindertagespflege nach Angaben von Lillian Tanzius, Leiterin und Koordinatorin der Awo-Kindertagespflege im MK, ein „wachsender Berufszweig“ sei. Im neuen Büro ist nun mehr Platz – auch für Fortbildungen, Sitzungen und Kurse in Präsenz, sofern die Corona-Lage Präsenz zulässt.

Die Nachfrage nach Tagespflegepersonen sei groß, machen Lustinetz, Wall, Poßeckel und Tanzius deutlich. Es gebe wöchentlich neue Anfragen von Eltern, die ihren Nachwuchs gerne in die Kindertagespflege geben möchten. 13 Tagesmütter gibt es derzeit in Altena, zwei in Nachrodt-Wiblingwerde, fünf in Balve, acht in Werdohl, fünf Tagesmütter und einen -vater in Herscheid.

„Dringend neue Tageseltern“ gesucht

In Altena und Neuenrade gibt es sogenannte Großtagespflegestellen, in denen bis zu neun Kinder von zwei Tagespflegepersonen betreut werden. In der Regel werden Kinder in der Wohnung der Tagespflegeperson betreut, bei Großtagespflegestellen werden für die Betreuung meist Räumlichkeiten angemietet. „Wir brauchen in Neuenrade dringend neue Tagesmütter oder Tagesväter“, betont Poßekel.

Grundsätzlich befindet sich die Awo in allen genannten Kommunen auf der Suche nach Frauen oder Männern, die sich eine Tätigkeit in der Kindertagespflege vorstellen könnten. „Wir würden uns sehr über Zuwachs freuen“, sagt Sarah Lustinetz. Qualifizierungskurse zur Tagesmutter/zum Tagesvater der Awo finden weiterhin statt, aufgrund der Pandemie derzeit aber digital.

Erreichbar sind die Fachberaterinnen des Awo-Kindertagespflegebüros wie folgt: Sara Lustinetz (0 23 52/3 34 83 50 und 01 72/8 58 75 64), Daniela Wall (0 23 52/3 37 27 75 und 01 73/2 73 12 83), Alina Poßekel (0 23 52/3 37 06 86 und 01 71/9 02 97 27).

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