Teure Hänge, lästige Ampeln

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Auch wenn es nicht so aussieht: Die Felsnase mit dem ehemaligen Tunnel bleibt erhalten. ▪

ALTENA ▪ Wer innerhalb Altenas von A nach B will oder die Burgstadt auf der Durchreise passiert, der braucht momentan einfach Geduld.

Im Zuge der Hauptdurchgangsstraße B236 gibt es zwei große Baustellen, außerdem eine kleine in Höhe des Lidl-Marktes an der Werdohler Straße, und in direkter Nachbarschaft am Übergang von der Lüdenscheider Straße zur Rahmedestraße ein weiteres Nadelöhr – auch hier ist nur einspurige Verkehrsführung möglich. Die beiden größten Brocken werden dem Verkehr auf der Werdohler Straße in Höhe Winkelsen und auf der Lüdenscheider Straße bei der ehemaligen Firma Rentrop in den Weg gelegt. Genau wie bei der etwas kleineren Baustelle am ehemaligen KAE-Tunnel in der unteren Rahmede handelt es sich um Arbeiten zur Fels- oder Hangsicherung.

Solche Vorhaben sind nach Auskunft von StraßenNRW-Sprecher Michael Overmeyer zum einen kaum im Voraus zu planen, weil sie häufig nach Schadensfällen – also Felsabgängen – notwendig werden, zum anderen sind sie kostspielig. Das zeigt die erkleckliche Summe von 641 000 Euro, die für die Sicherungen am Winkelsen und an der Lüdenscheider Straße aufgewendet werden muss. Es handelt sich um Arbeitsfelder von 380 und 125 Metern Länge, letztere aufgeteilt in drei Bereiche.

Etwas bescheidener fällt das Projekt am Rahmedetunnel aus: 25 000 Euro hat Straßen NRW hier veranschlagt. Im Laufe der kommenden Woche sollen die Arbeiten am Tunnel übrigens schon abgeschlossen werden. Am Schwarzenstein wird die Verkehrsbehinderung andererseits noch bis zum Frühjahr andauern.

Zeitlich entzerren ließen sich solche Baustellen oftmals nicht, so Michael Overmeyer. Das habe seinen Grund darin, dass solche Arbeiten nach Möglichkeit im Paket ausgeschrieben werden – was wiederum wegen Kosteneinsparungen so gehandhabt wird, weil die Unternehmer dann wie bei einer Maßnahme planen können. ▪ Von Thomas Keim

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