Auszubildende leiten das AOK-Kundencenter

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Lucas Riedel (vorne) wird ab Montag mit drei weiteren Azubis das AOK-Kundencenter übernehmen. Begleitet wird das Pilotprojekt von Claudia Brüninghaus, Manfred Werner (rechts) und Sven Krabbe.

Altena - Ab Montag übernimmt im AOK-Kundencenter über der Commerzbank der Nachwuchs das Kommando.

Vom 10. bis 21. April werden vier Auszubildende des ersten und zweiten Lehrjahres das Tagesgeschäft erledigen – Hilfe erhalten sie dabei von Sven Krabbe, Kundenberater in Iserlohn, der in dieser Zeit als Teamleiter fungiert. Er schließt derzeit seinen Betriebswirt ab und will bei dem Projekt erste Erfahrungen in einer Führungsposition erlangen. 

Claudia Brüninghaus, Teamleiterin in Altena, wird sich hingegen deutlich zurückziehen: „Ich werde in den zwei Wochen nur noch im Hintergrund arbeiten und für den Fall der Fälle einspringen.“ 

Pilotprojekt soll Erfahrungen bringen

Es handelt sich um ein Pilotprojekt, aus dem die Mitarbeiter der AOK Erfahrungen für mögliche weitere Aktionen ziehen wollen. „Die praktische Ausbildung steht bei uns ganz vorne und wir wollen sie so intensiv wie möglich gestalten“, sagte Manfred Werner, Niederlassungsleiter aus Iserlohn. 

Erfahrungen sammeln wollen auch die Azubis: „Das Thema ist wirklich spannend, an so einer Aufgabe können wir alle wachsen“, sagte der 20-jährige Lucas Riedel, Auszubildender im ersten Jahr bei der AOK in Iserlohn. 

Azubis kommen aus dem ganzen Kreis

Eine Ausbildungsstelle in Altena ist derzeit nicht besetzt – die jungen Angestellten kommen für das Projekt aus dem ganzen Kreis in die Stadt. „Wir haben uns schon ein paar Mal getroffen und kennen uns“, sagte Riedel. 

Teamleiter Krabbe ergänzte: „Sie haben schon viele Infos bekommen und am ersten Tag treffen wir uns früh um die letzten Details zu klären.“ Übrigens: Nicht nur um das Tagesgeschäft wollen sich die jungen Leute kümmern. Ihre Aktion steht auch unter dem Motto „Gesunde Ernährung“. 

Kunden dürften sich unter anderem auf ein kleines „Give Away“ und einige weitere Besonderheiten freuen. Einschränkungen müssten sie nicht erwarten – das Geschäft laufe weiter wie gewohnt, versichert Werner.

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